top
RSS Icon

Lookcook stellt vor


Werner Pichlmaier

Sein Wunsch, Koch zu werden, wurde Ihm praktisch in die Wiege gelegt, da seine Eltern ein Restaurant in Graz besitzen, in dessen Küche er schon von früher Kindheit an viel Zeit verbracht und alles genau beobachtet hatte.

a_1291_tn_090217_Werner_Pichlmaier_Kuechenchef_Chef_de_Cuisine_Hotel_Sacher_Wien.jpg
     Foto: © Hotel Sacher Wien  

So war die Frage „Was möchten Sie werden?“ für ihn ganz einfach zu beantworten: „Natürlich Koch!“ Seine Kochlehre absolvierte er dann im elterlichen Betrieb, den er einige Jahre später auch führte. Dennoch zog es ihn im Jahr 2005 nach Wien, wo er bis 2006 im Gourmetrestaurant „Steirereck’“ als Chef de Partie am Gardemanger arbeitete.

Seine Karriere im Hotel Sacher Wien begann im Jahr 2006, als Ihn Küchenchef Hans Peter Fink in dieses weltbekannte Haus holte. Besonders beeindruckt hat Ihn von Beginn an, wie es hier geschafft wird, einerseits auf höchstem Niveau für die mit Gault Millau-Hauben ausgezeichneten Haubenrestaurants zu kochen und andererseits exklusive Galadinners für bis zu 750 Personen zu Silvester und am Opernball-Abend auszurichten. Die Planung derartiger Events stellt eine logistische Herausforderung darf und verlangt perfekte Organisationsabläufe innerhalb einer großen Küchenmannschaft, dennoch muss der Küchenchef stets Ruhe und Stressresistenz ausstrahlen.

a_1291_tn_090217_Rostbraten_vom_Hirsch_mit_Butterknoedeln_und_Pilzen.jpg
     Foto: © Hotel Sacher Wien  

„Seine Küche“ kommt mit wenigen Komponenten, schlichten Details und einer ungekünstelten Handschrift aus. Ihn interpretiere die österreichische Küche – mit steirischem Einschlag – leicht und zeitgemäß, wobei er sich auf die Verwendung heimischer, saisonaler Grundprodukte konzentriere, die frisch und unverfälscht verarbeitet werden. Ein typisches Pichlmaier-Menü wäre z.B. Kalt gedämpfter Alpenlachs mit Roten Rüben und Kaviar, Hochschwab-Rehrücken mit Pilzknöderl und Erbsen-Wirsingkohl, Weißmohn-Zwetschkenschnitte mit Moccasorbet.

Neben einer hervorragenden Ausbildung muss ein Spitzenkoch „Hausverstand“, logisches Denken, Teamgeist und die bedingungslose Liebe zum – aufgrund der unregelmäßigen Arbeitszeiten nicht immer ganz einfachen – Beruf mitbringen.

a_1291_tn_090217_Gebratene_Jakobsmuschel_mit_Mangokonfit2.jpg
     Foto: © Hotel Sacher Wien  

Sein Ziel in den nächsten Jahren ist es, den hohen Standard im Sacher zu halten und sogar noch auszubauen, wobei Hauben und Sterne für Ihn und sein Team keine Last, sondern einen Ansporn darstellen. Das Sacher-Gourmetrestaurant „Anna Sacher“ wurde im Sommer 2008 nach den Plänen des weltbekannten französischen Innenarchitekten Pierre Yves Rochon umgebaut – dementsprechend wurde auch das kulinarische Angebot noch exklusiver und steht dem luxuriösen Ambiente um nichts nach!

a_1291_tn_090217_Pekanuss_Tarte_mit_Vanille_Creme_Brulle_und_Zitronenthymian_2.jpg
     Foto: © Hotel Sacher Wien  

Persönliche Daten:
Geb. 25.01.1974 in Graz
Österr. Staatsbürger
Vater von drei Kindern

Schulbildung
1980-1984 Volksschule in Graz
1984-1989 AHS Graz, Hauptschulabschluss Graz

Berufsausbildung
1989-1993 Lehre als Koch/Restaurantfachmann im Restaurant Pichlmaier Graz

Berufserfahrung

1994-2005 Tätigkeit als Koch im Restaurant „Der Pichlmaier“
seit 1997 Küchenchef und Geschäftsführer
2005-2006 Chef de Partie am Gardemanger im Restaurant „Steirereck“ in Wien
seit 2006 Sous Chef im Hotel Sacher Wien
seit 01.02.2008 Küchenchef im Hotel Sacher Wien

Quelle Hotel Sacher Wien

Quelle: Autor:

Veröffentlicht am 28.09.2009