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Lookcook stellt vor


Rasmus Kofoed

Natürlich schmeckt’s

Rasmus Kofoed

Alles, was natürlich ist, ist bei mir willkommen!, sagt Rasmus Kofoed, der dänische Meisterkoch. Bio ist für ihn kein Muss, aber da Kofoed eben großen Wert auf Qualität, Geschmack und Reinheit legt, finden am Ende doch fast nur biologische Lebensmittel den Weg in seine Pfannen und Töpfe. Dass diese aus der Region stammen und saisonal verfügbar sein müssen, versteht sich dabei von selbst. Und das Ergebnis? Kann sich schmecken lassen! Seine frische New Nordic Cuisine wirkt herausfordernd, ansprechend und bereichernd auf alle Sinne.




Die Liebe zum Kochen und zu natürlichen Zutaten weckte seine Mutter, die er als „beste vegetarische Köchin“ bezeichnet, schon in frühen Kindheitstagen in ihm. „In meiner Kindheit lag der Fokus immer auf alternativen Dingen und ich bin mit biodynamischer Milch und biodynamischem Gemüse aufgewachsen, sofern wir sie bekommen konnten“, sagt der 1974 geborene Kofoed. Gesegnet mit so viel Leidenschaft für natürliche Zutaten und unverfälschte Aromen startete Rasmus Kofoed seine Ausbildung im Hotel d’Angleterre in Kopenhagen. Mit dem Abschluss in der Tasche verschlug es ihn anschließend nach Belgien, wo er für einige Zeit im Zwei-Sterne-Restaurant Scholteshof arbeitete. Danach machte er Station an weiteren renommierten Gourmetadressen.

In den folgenden Jahren heimste Kofoed für seine Kochkünste Auszeichnungen am laufenden Band ein: 2003 bekam er als Head Chef vom Krogs Fiskerestaurant in Dänemark die Auszeichnung Chef of the Year verliehen. 2004 gewann er die Qualifikation für den dänischen Bocuse d’Or, einen von Kochlegende Paul Bocuse ins Leben gerufenen zweitägigen Wettbewerb, der von Experten auch als Olympiade der Spitzenköche bezeichnet wird. 2005 holte er bei dem gleichen Wettbewerb Bronze, 2007 sogar Silber. Im selben Jahr eröffnete Rasmus Kofoed dann gemeinsam mit Søren Ledet das Restaurant Geranium in den Gärten von Schloss Rosenborg. Das Restaurant wurde unter Kritikern und Gourmets schnell zu einer beliebten Anlaufstelle und erhielt nur ein Jahr nach der Eröffnung den begehrten Michelin-Stern. 2010 eröffnete das Geranium an einem neuen Ort im Zentrum von Kopenhagen.

Kofoeds leichte, moderne und variantenreiche Küche baut auf regionale und saisonale Zutaten. Statt Foie gras und Kaviar finden die Delikatessen der heimischen Natur in seiner Küche Verwendung. So setzt er beispielsweise auf Meeresfische statt Teichzucht und bringt frische Kräuter und Pilze zum Einsatz. Seine Liebe zur Natur und Heimat spiegelt sich dann auch in Kreationen wie Seeteufel mit Kaiserhummer, Krabben und eingemachten Steinpilz- und Rote-Bete-Variationen, Hühnchen aus Sødamgard mit wildem Senf und sauren Pflaumen sowie der Emmerflocken-Grütze mit Moltebeeren, Milch und Butter wider.
Bis heute sind Kritiker und Gourmets ungebrochen begeistert. Diese Begeisterung sicherte Kofoed 2010 den Gewinn des Bocuse d’Or Europe und 2011 gewann er sogar den internationalen Wettbewerb und trägt nun den Titel Bester Koch der Welt.

Kofoed legt höchsten Wert auf natürliche und frische Zutaten. Die Verwendung von Biolebensmitteln ist kein Muss, da aber gerade diese Lebensmittel oft die bessere, überlegene Qualität bieten, sind sie meistens die logische Konsequenz. „Schuld“ an seiner Liebe zu natürlichen Zutaten ist seine Mutter, die er als „weltbeste vegetarische Köchin“ bezeichnet und deren Kochkünste ihn in frühester Kindheit prägten. Die Natur liegt ihm eben ... in der Natur.

Zu Gast im Restaurant „ Ikarus„ Hangar- 7 / September 2012

Quelle Red Bull Hangar 7 GmbH -Foto: © Helge Kirchberger / Red Bull Hangar-7

Veröffentlicht am 01.09.2012