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Peter Weißer

Es war immer sein Wunsch, Koch zu werden. Er wusste jedoch nie, wie er an das Berufsfeld am besten herantreten sollte.

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     Foto: © Ritzenhof  




Bei der Bundeswehr schließlich hatte er einen Koch getroffen, der damals bei Käfer`s Wiesbaden tätig war. Er hat ihm dort zu einem Praktikum verholfen, durch das er später die Möglichkeit bekam, eine Ausbildung bei Käfer´s zu absolvieren. Peter Weißer hätte nie eine bessere Entscheidung treffen können. "Koch zu sein, ist mein Traumberuf, er begeistert und fasziniert mich jeden Tag aufs Neue." (Peter Weißer 2011)

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     Foto: © Ritzenhof  

Stationen des beruflichen Werdegangs:
Vom 01.08.2001 bis 01.07.2004 Ausbildung zum Koch, Kurhausgastronomie Käfer´s in Wiesbaden
Vom 01.09.2007 bis 20.12.2007 Meisterlehrgang in der Steigerberger Akademie, Bad Reichenhall Deutschland

01.08.2004 interner Wechsel zur Gutsschänke, Schloss Johannisberg
Vom 15.11.2004 - 30.04.2005 Wintersaison im *****Top Hotel Hochgurgl in Österreich
Vom 20.5 - 01.10.2005 *****Grand Hotel Regina Grindelwald, Schweiz
Vom 13.11.2005 - 17.04.2006 Wintersaison im *****Top Hotel Hochgurgl in Österreich
Vom 01.05.2006 - 31.08.2007, Schloß Prielau, in Zell am See in Österreich
Vom 21.12.2007 bis 28.04.2008 Wintersaison im *****Top Hotel Hochgurgl in Österreich
Vom 15.05.2008 - 31.05.2009 Hotel Restaurant Rössli Hurden in der Schweiz
Seit 01.06.2009 im Ritzenhof Hotel und Spa am See in Saalfelden

Aktuelle Gerichte aus seinem Repertoire:
Er ist bekannt für Tranchier- und Filetier-Gerichte und besonders den hausgemachten Hirsch-Schinken oder das Zweierlei vom heimischen Hirsch. Empfehlen kann er aktuell jedoch auch die Pinzgauer Krapfen, die Schottennocken und wer lieber Fisch bevorzugt, die im Ganzen gegarte Forelle und den Saibling von der Familie Grundner aus Leogang.

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     Foto: © Ritzenhof  

Interview an den Chefkoch:

Wie würden Sie Ihren Kochstil bezeichnen?
Meine Küche ist ehrlich und zeitgemäß. Unter ehrlich verstehe ich, dass in einer Rindersuppe beispielsweise einfach richtige Knochen und Fleisch in den Ansatz gehören und eben gerade nicht das Motto „Beutel auf, in heißes Wasser, umrühren, fertig!" vorherrscht. Nichts schmeckt meiner Ansicht nach besser als hausgemachte Nudeln, Gnocchi oder Schupfnudeln.
Ich koche stets mit dem Gedanken der Nachhaltigkeit und orientiere mich sehr gerne an den Wurzeln der regionalen kulinarischen Traditionen. Es ist für mich unheimlich spannend und kreativ jetzt in Österreich zu kochen und klassische landestypische Gerichte neu zu interpretieren. Das ist absolut genial!

Haben Sie ein Lieblingsgericht?
Ja, ganz klassisch. Spinat mit Rührei und Gröstl

Mit welcher Persönlichkeit würden Sie gern einmal am Herd stehen?
Kevin James

Wer oder was hat Sie bei Ihrer beruflichen Entwicklung geprägt?
Besonders geprägt und beeinflusst hat mich natürlich meine Lehrzeit, im Guten wie im Schlechten. Schon immer hat mir der Umgang mit frischen Lebensmitteln und die Vielzahl der Produkte, die ich tagtäglich als Koch verarbeiten darf, wie frischer Fisch ( Im Ganzen ), Hummer, Langusten Austern und natürlich auch Fleisch und exotische Früchte gefallen. Auch die Erfahrungen, die ich beim Durchlaufen verschiedener Abteilungen sammeln konnte, haben mich sehr bereichert und meinen jetzigen Stil nachhaltig geprägt. Auch die negativen Erfahrungen während meiner Ausbildung möchte ich aus heutiger Sicht nicht mehr missen. Sie haben mir gezeigt, was für eine Umgangsweise untereinander mir besonders am Herzen liegt und was guter Führungsstil bedeutet.

Darüber hinaus haben mich meine Eltern sehr stark geprägt. Sie haben mir nie Steine in den Weg gelegt und unterstützen mich bist heute in all meinen Entscheidungen. Sie stehen immer absolut hinter mir und unser offenes und ehrliches Verhältnis zueinander ist mit unheimlich wichtig und gibt mir stets Kraft.

Und last but not least möchte ich noch die beiden Köche Andreas Mayer von Schloss Prielau Zell am See und Georg Zottl vom Top Hotel Hochgurgl nennen. Die beiden Spitzenköche haben mich jeder auf seine eigene Weise geprägt und weitergebracht. Ich verdanke ihnen sehr viel, als Koch aber auch als Mensch. Nicht nur habe ich bei Ihnen das Kochhandwerk erlernt, sondern auch das erfahren, was mich heute zu einem maßgeblichen Teil ausmacht. Dafür bin ich ihnen sehr dankbar!

Quelle STROMBERGER PR

Veröffentlicht am 01.09.2011