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Harald Rüssel

Geboren in Stolberg im Rheinland. Nach der Schule absolvierte er ein Kochlehre im Romantikhotel "Burgkeller" bei Klaus Th. Mann, direkt unter dem Wahrzeichen der Stadt.

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     Foto: © Harald Rüssel  

Danach zog es ins Restaurant "La Becasse" nach Aachen, das wohl beste französische Restaurant im Dreiländereck. Der dortige Patron und Küchenchef Christof Lang wurde sein Mentor und motivierte ihn persönlich wie fachlich, um von dort die richtigen Schritte zu gehen.

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     Foto: © Harald Rüssel  

Danach folgten Stationen in der internationalen Sternegastronomie, wie das Restaurant "la bonne Auberge" in Antibes (F) bei Jo et Philippe Rostang und das Restaurant "Zur Traube" in Grevenbroich bei Dieter Kaufmann. Es folgten die "Schweizer Stuben" in Wertheim-Bettingen bei Dieter Müller, der ihn fachlich sehr prägte, im gleichen Jahr außerdem Fritz Schiling als Nachfolger von Dieter Müller. Die Schweizer Stuben waren nochmals eine fantastische Koch- und Produktschule - ermöglicht durch Adalbert Schmitt. In den Schweizer Stuben traf Harald Rüssel auf die junge Sommeliere Ruth Weis aus Leiwen/Mittelmosel, die in der berühmten "Traube" in Baiersbronn gelernt hatte und bereits vorher die Hotelfachschule am Tegernsee besucht hatte.

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     Foto: © Harald Rüssel  

Von dort zog es nun beide in die "Traube" nach Grevenbroich, wo Dieter Kaufmann ihnen in Küche und Service größte Verantwortung übertrug. Nach der Traube folgte die Meisterschule und Kauf und Renovierung ihres Wunschobjektes - ein altes Mühlenanwesen. Das erste Fest: die eigene Hochzeit. Im Oktober 1992 wurde das Hotel und Gourmetrestaurant St. Urban eröffnet. Restaurant und Hotel gehören inzwischen zu den besten Gastronomieadressen Deutschlands.

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     Foto: © Harald Rüssel  

Auszeichnungen
Guide Rouge (Michelin): 1 Stern
GaultMillau: 18 Punkte
Schlemmeratlas: 3 Bestecke
Der Feinschmecker: 4.5F
Restaurant des Jahres 2008/2009 im Feinschmecker

Mitglied bei folgenden Vereinigungen
Jeunes Restaurateurs d´Europe

Interview an den Chefkoch:

Für welche kulinarischen Highlights sind Sie bekannt?
Neue Deutsche Küche

Wie würden Sie Ihren Kochstil bezeichnen?
Eine neue, moderne Küche mit regionalen Produkten

Haben Sie ein Lieblingsgericht?
Rheinischer Sauerbraten mit Kartoffelklößen, Rosinen und Printen

Warum ist Koch Ihr Traumberuf?
Weil der Kochberuf das handwerkliche und kreative verbindet. Man immer wieder neue Gerichte gestalten kann, sehr nah mit der Natur und ihren Saisonzeiten arbeitet. Und Menschen mit leckeren Speisen schöne, geschmackliche Momente beschert.

Wer oder was hat Sie bei Ihrer beruflichen Entwicklung geprägt?
Zuerst meine Lehrmeister und seit einigen Jahren meine Region und dere n Produkte. Und natürlich die wunderschöne Zusammenarbeit mit meiner Frau. Es macht uns immer wieder Spaß nicht nur zu kochen, sondern unser Anwesen zugestalten.

Quelle  Rüssel - Fellner

Quelle: Autor:

Veröffentlicht am 29.10.2009