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Florian Mairitsch

Kochen sei immer ein Abbild der Persönlichkeit, sagt Florian Mairitsch. Und so scheint es kaum verwunderlich, dass er seine Küche als traditionell geprägt und sowohl als gleichermaßen innovativ beschreibt.

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     Foto: © M mairitsch  

Denn der Oberammergauer hat zwar in prämierten Restaurants in ganz Europa gekocht, doch geprägt hat ihn auch seine österreichische Großmutter. Ihre Gerichte aus der klassischen Wiener Küche sind ihm heute noch eine besondere Erinnerung an seine Kindheit.




Florian Mairitsch lernte Koch und Kellner in Tirol und verbrachte dann einige Jahre in großen Häusern in der Schweiz und Großbritannien, wie zum Beispiel dem Hilton On Park Lane in London. Eine Zeit, in der er sich entschied, sich ganz auf das Kochen zu konzentrieren.
In den folgenden Jahren durchlief er sämtliche Stationen der Küche, jeweils bei Lehrmeistern, die von den Kritikern des Gault Millau 13 bis 19 Punkte erhalten haben.

Weitergebildet hat er sich unter anderem bei Lisl Wagner-Bacher in der Wachau, sowie beim österreichischen Koch des Jahrzehnts, Jörg Wörther in Zell am See. Danach folgte ein Jahr in der Zwei-Sterne-Küche der Vila Joya in Portugal. Diese Zeit in der Küche des Dornbirners Dieter Koschina prägte seine Persönlichkeit und somit seinen Kochstil entscheidend. Eine nicht weniger wichtige Erfahrung sammelte er in der Küche des Hotel Schloss Fuschl, die Gerhard Brugger leitete.

In dieser Zeit reifte in Florian Mairitsch der Entschluss, ein eigenes Restaurant zu eröffnen, um seine kulinarischen Visionen schöpferisch am Herd umsetzen zu können. Inspiration für seine Kreativität gewinnt er immer wieder aus der Natur: „Ich sehe und rieche Produkte, mit denen ich dann kochen muss." Impulse, mit denen er im "M mairitsch" Tradition und Innovation zusammenführen wird.

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     Foto: © M mairitsch  

Aktuelle Auszeichnungen

Guide Rouge (Michelin): 1 Stern 2008
GaultMillau: 14 Punkte 2010
Schlemmeratlas: 3 Kochlöffel 2010

Lehrjahre: 

1991 - 1993 Hubert Frauendorfer, Alpenhotel Ammerwald Tirol

Wichtige Stationen seiner Karriere:

1997-99 Landhaus Bacher - Lisl Wagner Bacher,
1999 - 2000 Vila Joya - Dieter Koschina,
2000 Schloß Prielau - Jörg Wörther,
2001 - 2003 Schloß Fuschl - Gerhard Brugger

Aktuelle Gerichte aus seinem Repertoire:

leichte Küche,- Caldeirada
regionale Küche,- Hausgemachte Blutwurst, Kartoffelpüree, Vogerlsalat
Wildgerichte,- Rehrücken im Salzteig
Fischgerichte, Loup de mer im Bouillabaissesud

Interview an den Chefkoch:

Wie würden Sie Ihren Kochstil bezeichnen?
Moderne, österreichische Küche - mediterrane Einflüsse

Haben Sie ein Lieblingsgericht?
Nein

Mit welcher Persönlichkeit würden Sie gern einmal am Herd stehen?
H.C. Artmann

Warum ist Koch Ihr Traumberuf?
Weil es mir kreatives Arbeiten ermöglicht.

Wer oder was hat Sie bei Ihrer beruflichen Entwicklung geprägt?
Die Küche meiner Mutter und Großmutter.
Lisl Wagner Bacher.

Quelle M mairitsch

Veröffentlicht am 10.12.2010