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Bobby Bräuer

Sein Stil basiert auf der klassisch französischen Küche, die er mit mediterranen Einflüssen auflockert. Dabei stehen aber immer die Produkte im Vordergrund. Aromen und Gewürze unterstützen kreativ den Eigengeschmack des jeweiligen Hauptproduktes, seine Kompositionen „lösen sich in Wohlgeschmack" auf, wie ein bekannter Gourmetkritiker schreibt.

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     Foto: ©   /www.grand-tirolia.com

Bräuer bezieht den Großteil seiner Produkte aus der Region. „Frische und Geschmack sind in jeder Region unschlagbar und bieten – auch in Kombination mit klassisch französischen Produkten - immer wieder neue Inspiration“, so Bräuer.

Bobby Bräuer, in München geboren und aufgewachsen, machte seine Kochlehre bei Otto-Koch im „Le Gourmet“. Zu seinen Stationen zählen die „Fischerzunft“ unter André Jäger, die „Schweizer Stuben“ unter Dieter Müller aber auch das „L’Oasis“ in La Napoule (Frankreich) oder „La Casanova“ in Chianciano Terme.(ltalien). Am stärksten geprägt hat ihn die Zeit als Souschef von Eckart Witzigmann in dessen Münchner Aubergine. Schon lange sammelt Bräuer aber schon eigene Auszeichnungen. Im Münchner Königshof holte er dem Gourmet-Restaurant 1999 den Stern zurück, ebenso wie 2002 dem Düsseldorfer „Victorian“, und seit 2004 hält er diese Wertung auch in der „Quadriga“ in Berlin. Der Gault Millaut zeichnet seine Leistung mit 17 Punkten aus, das Deutsche Gourmetmagazin „Der Feinschmecker“ mit 3, 5 Fs. Im Jahr 2007 wurde Bobby Bräuer zum „Berliner Meisterkoch“ gewählt.

Geboren: 10. August 1961 in München
Familienstand: verheiratet, keine Kinder
Schulabschluss: Abitur

Berufliche Laufbahn:

Juli 1982 – April 1985: Ausbildung zum Koch bei Otto Koch, „Le Gourmet“ München (1 Stern, 18. Punkte im Gault Millau)
Okt. 1985 – Sept. 1987 „Fischerzunft“ Schaffhausen (CH), André Jäger (1 Stern, 18 Punkte)
April 1987 – Mai 1987 Stage im „L’Oasis“, La Napoule (F) bei Meulien (3 Sterne)
Juli 1987 – Jan. 1988 „La Casanova“ Chianciano Terme (I), Weingut Avignonesi
Feb. 1988 – Jan. 1989 “Schweizer Stuben”, Wertheim, Dieter Müller (2 Michelin Sterne, 18 Punkte)
Feb. 1989 – Feb. 1990 „Aubergine“, München, Eckart Witzigmann (3 Sterne, 19 Punkte)
März 1990 – Feb. 1991 „Le Gourmet“, München, Otto Koch (1 Stern, 18 Punkte
März 1991 – April 1992 Souschef in der „Auberinge“, München, Eckart Witzigmann
Mai 1992 – Feb. 1994 Küchenchef im „Al Pino“, München selbst erkochte 16 Punkte
März 1994 - Feb. 2000 Küchenchef „Restaurant Königshof“, Geisel Hotels eigene Auszeichnungen: 1 Stern, 18 Punkte, 4 Feinschmecker F 3x Hotel-Restaurant des Jahres, Bunte
März 2000 – Dez.2000 stv. Geschäftsführer und Küchenchef, „Ca’ Brunello, München
Jan. 2001 – April 2004 Geschäftsführer und Küchenchef „Victorian“, Düsseldorf Eigene Auszeichnungen: 1 Stern, 17 Punkte, 3,5 Feinschmecker F
Seit April 2004 Küchenchef „Die Quadriga“ im Brandenburger Hof, Berlin Eigene Auszeichnungen: 1 Stern, 17 Punkte, 3,5 Feinschmecker F, Berliner Meisterkoch 2007
Spätherbst 2008 bis 2012 Küchenchef im Gourmet-Restaurant Petit Tirolia des Grand Tirolia Golf & Ski Resort in Kitzbühel.
Seit Frühjahr 2013 das „Esszimmer" in der BMWWelt

Veröffentlichungen:

1999 veröffentlichte er gemeinsam mit Thommy Fuchsberger, dem Sohn von Blacky Fuchsberger, das Buch „Feine Küche für Diabetiker“, das 2002 mit großem Erfolg neu aufgelegt wurde. Seit 2002 ist er zudem Berater und Mit-Autor für die neue Teubner-Edition. In dieser Reihe sind bisher erschienen „Das große Buch vom Fisch“, „Das große Buch der Meeresfrüchte“, „Das große Buch vom Fleisch“ und „Das große Buch vom Wild“. Im Herbst 2008 wird „Das große Buch der Kräuter“. Zudem ist er Mitautor des Teubner-Bandes „Cucina Italiana – Kochkurs für Genießer. Die Teubner-Bände sind zu beziehen über www.teubner-verlag.de

Interview:

Kulinarische Highlights: In der modernen Gourmetküche kann sich kein Koch auf seinen „Spezialitäten“ ausruhen. Der Gast (und der Kritiker) will immer wieder überrascht werden. Diesem Schreiben ist ein Ausschnitt aus dem Buch „100 beste Köche“ von August F. Winkler, 2008 erschienen im Umschau-Verlag angehängt. Es ist ein sehr schmeichelhafter Text – und es fällt mir viel leichter, andere über meine Küche sprechen zu lassen.

Kochstil: Mein Stil basiert auf der klassisch französischen Küche - leicht interpretiert - die ich mit mediterranen Einflüssen aber auch mal mit Anregungen aus anderen Ländern oder Eigenkreationen auflockere. Dabei stehen für mich aber immer die Produkte im Vordergrund. Aromen und Gewürze unterstützen kreativ den Eigengeschmack des jeweiligen Hauptproduktes. Ein bekannter deutscher Gorumetkritiker hat einmal geschrieben, meine Kompositionen „lösen sich in Wohlgeschmack auf“ – das ist doch ein wunderbares Kompliment. Wichtig ist mir aber auch, in meiner Küche den Großteil der Produkte aus der Region zu beziehen. Frische und Geschmack sind in jeder Region unschlagbar und bieten immer wieder neue Inspiration.

Lieblingsgericht: Mich hier auf eines fest zu legen ist schwierig. Ich liebe ein richtig gutes Stück Kabeljau – aber auch mit Fleischpflanzerl kann man mich glücklich machen. Eigentlich kommt es immer auf Ort, Stimmung, Zeit an – wie doch eigentlich bei den meisten Menschen, oder?

Mit welcher Persönlichkeit würden Sie gern einmal am Herd stehen? Mit Gerard Depardieu – Er versteht nicht nur etwas vom Essen, sondern auch vom Kochen – und vor allem, glaube ich, ist er ein echter Genießer

Aktuelle Auszeichnungen

Schlemmer Atlas prämiert Österreichs Spitzenköche 2012
"Unser Koch 2012" - Bertelsmann Guide
93 Punkte A la Carte 2012
Der Koch des Jahres 2012 heißt BOBBY BRÄUER Gault Millau

Gastkoch
9 STERNE & 9 LÖCHER am 3. JuliI 2011 im INTERCONTINENTAL BERCHTESGADEN RESORT
Hotspots Culinary Art Festival 2010

Kochbücher
Spitzenhäppchen 2011

Weitere Information
Aufsteiger des Jahres - Gault Millau 2014

Quelle www.grand-tirolia.com

Quelle: Autor:

Veröffentlicht am 24.09.2009