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Wissenswertes zu Fisch und anderen Köstlichkeiten

Shrimps, Krabben, Scampi – manche sind groß, andere klein, die einen heller, die anderen dunkler, Schalentiere oder Krustentiere, mit und ohne Scheren, aus Meer oder Teich: Für den Laien ist es oft verwirrend, sie auseinander zu halten. Die Unterschiede zwischen den Dreien und anderes Wissenswertes über Fisch und Meeresfrüchte erfahren Besucher der zweiten SlowFisch in der Messe Bremen.

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     Foto: © Messe Bremen / Frank Pusch  

Die findet von Freitag, 6. November, bis Sonntag, 8. November 2009, statt. Für Genuss und Information sorgen neben einem großen Marktplatz ein Vortragsprogramm für alle Altersklassen, Köstlichkeiten aller Art und die für Slow Food typischen Geschmackserlebnisse, bei denen Besucher unter Anleitung von Experten die Speisen und deren Besonderheiten bewusster wahrnehmen.

Unter dem Titel „Süßstoff gibt’s hier nicht“ werden am Sonnabend die Qualitätskriterien der SlowFisch vorgestellt. „Die hier angebotenen Erzeugnisse dürfen keine chemischen Zusatzstoffe enthalten“, erklärt Sabine Wedell, Projektleiterin bei der Messe Bremen. „Außerdem müssen sie handwerklich hergestellt sein und aus nachhaltiger Produktion stammen.“ Für Nachhaltigkeit und einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen setzt sich auch Julia Schlutius ein. Die Österreicherin hat, nachdem sie ihre Liebe zum Fischfang entdeckte, Alaska zu ihrer Wahlheimat gemacht. Bei der SlowFisch bietet sie Alaska Wildlachs und Lachskaviar in einem Geschmackserlebnis an und berichtet über die schonende Fangweise und das Fischereimanagement in Alaska. Nicht ganz so weit entfernt wird gefangen, was Sternekoch Hans Stefan Steinheuer verkosten lässt: Süßwasserfische aus der Fischerei des Rheinland-Pfälzischen Klosters Maria Laach.

Holländischer Matjes und Heringsvariationen können ebenfalls probiert werden. Bei diesem Geschmackserlebnis wird über Fang und Verarbeitung berichtet und man kann Hering aller Art erschmecken: Matjes, Sahnehering, nach Hausfrauenart, Heringssalat und andere Spezialitäten. Den puren Geschmack des Fisches macht Ines Lehmann vom Max-Rubner-Institut erlebbar. Sie lässt verschiedene Fische verkosten, die ohne Zutaten, Gewürze oder Ähnliches im Kochbeutel gegart wurden, und ermöglicht so einen Vergleich des reinen Geschmacks verschiedener Fische. Ebenso berichtet die Wissenschaftlerin beim Vortrag „Ratgeber Fisch“ Wissenswertes über Einkauf, Lagerung und Zubereitung desselben.

„Interessierte lernen im Vortragsprogramm außerdem Gütesiegel kennen und können gemeinsam mit den Referenten neue Wege zu nachhaltigem Fischfang beschreiten“, kündigt Wedell an. „Sie erfahren Neues über das Weltnaturerbe Wattenmeer, die Krabbenfischerei in der Nordsee und über Aquakultur.“ Außerdem erklären die Referenten, wie Fisch Körper und Geist fit hält, welche neuen Fischarten die Märkte erobern und was Wildlachs aus Alaska ausmacht. Caroline Bennett, Geschäftsführerin der Londoner Sushi-Bar Moshi Moshi, die ihr Sushi ausschließlich aus regionalen Fischen aus Cornwall herstellt, berichtet über den britischen Fischbestand und gibt Tipps zur Auswahl von Fisch.

Auch für Kinder und Jugendliche hält das Vortragsprogramm Spannendes bereit: Am Freitagvormittag weiht ein Ratespiel sie in die Geheimnisse der Fische ein. Danach erzählt Lachs Marit eine Geschichte über ihr Leben. Und es wird erklärt, in welchem Lebensraum sich Fische am wohlsten fühlen. Darüber hinaus können die jungen Besucher an allen Messetagen den Kochlöffel in die Hand nehmen und selbst Lachs zubereiten und genießen. Essen und verkosten kann man auch an den Ständen der Aussteller aus dem In- und Ausland, die ihre regionalen Spezialitäten auf dem SlowFisch-Marktplatz anbieten. So gibt es neben Fisch und Meeresfrüchten auch Beilagen, Gewürze, Senfe und Soßen, Süßes sowie Wein, Bier und Kaffee. Zu einem Wochenende rund um Reise und Genuss laden die SlowFisch gemeinsam mit den Messen ReiseLust und Caravan vom 6. bis 8. November 2009 in die Messe Bremen ein. Ein Ticket gilt für alle Veranstaltungen. Weitere Informationen unter www.slowfisch-bremen.de.

Quelle WFB WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG BREMEN

Quelle: Autor:

Veröffentlicht am 07.09.2009