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Von Salzburg zum Nordpol und auf die Philippinen

Die Mozartstadt feiert 190 Jahre „Stille Nacht, heilige Nacht“

Das wohl berühmteste Weihnachtslied aller Zeiten hat seinen Ursprung in der UNESCO-Weltkulturerbestadt Salzburg. Zum 190. Geburtstag von „Stille Nacht, Heilige Nacht“ ist im Salzburg Museum das Original-Autograph des Textdichters Joseph Mohrs zu bewundern.

Am Weihnachtsabend des Jahres 1818 erklang „Stille Nacht, Heilige Nacht“ zum ersten Mal – damals konnten die Menschen wohl noch nicht ahnen, dass das Lied in ferner Zukunft in 300 Übersetzungen rund um den Erdball bekannt werden würde. Heute sind sogar Versionen in Eskimosprache (Inuit) oder Tagalog (Philippinen) bekannt.

Das Salzburg Museum hat anlässlich des 190-Jahre-Jubiläums eine besondere Überraschung parat: Es präsentiert erstmals das restaurierte Original Stille-Nacht-Autograph Joseph Mohrs im Rahmen einer eigenen Weihnachtsausstellung von 20.11. 2008 bis 1.2. 2009. Es handelt sich dabei um die einzige Fassung des Weihnachtsliedes aus der Feder Joseph Mohrs. Keine der bisher vorliegenden Handschriften liegt dem Zeitpunkt der Entstehung und der Uraufführung näher.

Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus (28.11. – 14.12. 2008) macht unter dem Titel „Sie haben uns a Botschaft bracht von einer Stillen, Heil’gen Nacht!“ –das adventliche Geschehen aus einer neuen Perspektive erlebbar. Das auf Hoffnung und Zuversicht aufbauende Lied „Stille Nacht, Heilige Nacht“ wird in Beziehung gesetzt mit der Geschichte einer kleinen Gruppe leidgeprüfter Menschen nach dem Ende eines fürchterlichen Krieges.

Der Verfasser des Liedes, Joseph Mohr, erblickte am 11. Dezember 1792 in der Salzburger Altstadt das Licht der Welt. Bei einem Streifzug durch die mittelalterliche UNESCO-Weltkulturerbestadt stößt man in der Steingasse auf sein Geburtshaus. Er wurde - wie W.A. Mozart – im Taufbecken des Salzburger Doms getauft. 1815 ließ er sich dort zum Priester weihen. 1816 schrieb Mohr den Text von "Stille Nacht, Heilige Nacht" in Gedichtform und überreichte ihn Franz Xaver Gruber, der 1818 die Melodie komponierte.

Quelle A.R.T. Redaktionsteam Ges.m.b.H.

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Veröffentlicht am 24.09.2008