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Startschuss zur Wachauer Marillenzeit

Alles Marille heißt in den nächsten Wochen die Devise in der UNESCO Weltkulturerberegion Wachau. In dem rund 35 km langen Donautal, eigentlich weltberühmt für seine Weißweine, dreht sich nun alles um die Aprikose, die hier aufgrund ihrer besonderen Qualität EU-geschützt Marille heißt.

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     Foto: © Petr Blaha, Gregor Semrad, Herbert Lehmann  

Beliebtes Ausflugsziel in der Wachau: Das romantisch zwischen Donau und Weinberge eingebettete Dürnstein. Auf unaufhaltsamem Siegeszug ist zu dieser Jahreszeit die Wachauer Marille. Rechts: Rhabarbertörtchen mit Sauerrahmsauce und Erdbeer-Joghurteis, der krönende Abschluss des 30-Jahr-Jubiläumsmenü im Genießerhotel Landhaus Bacher.

Sie dominiert zu dieser Jahreszeit alle Speisenkarten der führenden Wachauer Restaurants und wird in köstlichen Varianten angeboten. Etwa in Brand-, Topfen- oder Kartoffelteig gehüllt als flaumige Marillenknödel, als Marillenkuchen, Marillentörtchen, Marillenröster-Beilage zu Topfennockerl, Rahm- oder Kaiserschmarren, als Marillenpalatschinken oder flambierte Marillen. Im historischen Barockjuwel Prandtauerhof führt Gastgeberfamilie Holzapfel derzeit ein Marillenmenü mit Marillensüppchen, Huchenfilet mit Marillenravioli und gerösteten Marillenkernen, Hirschkalbsrücken auf Paradeisern, Marillen und Lauch und als süßen Abschluss Schokoladenparfait mit glacierten Marillen. Und sogar als Chutney oder sauer eingelegt findet das freche Früchtchen als raffinierte Beilage zu Wild Zugang in die Gourmetküchen der Region.

Prandtauerhof

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     Foto: © A Fellner  

Marillenbäume prägen auch die Landschaft, die sich mit Rad, zu Fuß oder auf einem der Donauschiffe beschaulich entdecken lässt. Als Wandertipp empfiehlt sich beispielsweise der Wachauer Marillen-Erlebnisweg. Jede Menge Kultur garantiert außerdem ein perfektes „Rundumerlebnis“, wobei die Palette von den Wachaufestspielen im historischen Weinlesehof Teisenhoferhof (Hofloge von Karl Farkas, Premiere 29.7., bis Ende August, www.wachaufestspiele.com) bis zu den Kremser Festivals „Glatt und verkehrt“ (bis 26.7., www.glattundverkehrt.at) und „Kontraste – Seltsame Musik" (Mitte/Ende September, www.klangraum.at) reicht.

Als Wohnadressen empfehlen sich der Prandtauerhof im Weingut Holzapfel mit drei zauberhaften Zimmern sowie einer geräumigen Suite und romantischem Frühstück unter den Arkaden (Übernachtung für 2 Personen mit Frühstück ab € 145,-, www.holzapfel.at) oder das Genießerhotel Landhaus Bacher mit einem der besten Restaurants (Küchenmeister Lisl Wagner-Bacher und Thomas Dorfer) des Landes (unter anderem 2 Michelin-Sterne, 3 Gault Millau-Hauben, www.landhaus-bacher.at), das heuer anlässlich seines 30-Jahr-Jubiläums ein spezielles „Kultur- & Weinarrangement“ anbietet: Dienstag bis Freitag inkl. Heurigenbesuch, Privatführung durch Krems oder Museumsbesuch, Weinverkostung im Weingut der Stadt Krems, ein 4- und ein 5-gängiges Menü mit Weinbegleitung pro Person € 575,-.

Genießerhotel Landhaus Bacher

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     Foto: © A Fellner  

Zur Einstimmung empfiehlt sich das kostenlos erhältliche WACHAU-Magazin 2009, ein liebevoll gestaltetes, 100seitiges Reisemagazin mit zusätzlichem Booklet mit einer „Auswahl der besten Adressen“.

Zu bestellen bei: Donau Niederösterreich Tourismus GmbH, Schlossgasse 3, 3620 Spitz, Tel. +43 (0)2713 / 300 60-60, Fax 300 60-30, urlaub@donau.com,. www.donau.com, www.wachau.at

Quelle A.R.T. Redaktionsteam Ges.m.b.H.

Quelle: Autor:

Veröffentlicht am 19.07.2009