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Jugend ist Trendsetter von morgen

Frühe Erfahrungen prägen künftige Reisegewohnheiten

Berlin, 16. Juli 2008 – In den Sommermonaten und der Ferienzeit haben Reisen von Kindern und Jugendliche Hochsaison. Bei der Organisation und Durchführung ihrer Reisen sollten sich Eltern und Jugendliche qualitätsbewussten und erfahrenen Reiseveranstalter anvertrauen. Das empfiehlt der Deutsche ReiseVerband (DRV) zu Beginn der Sommerfeien. „Professionell organisierte Reisen über einen Reiseveranstalter haben den Vorteil, dass man schneller, komfortabler und insgesamt auch günstiger reisen kann“, hebt DRV-Präsident Klaus Laepple hervor. Auch eine Jugendreise will gut geplant sein. Dies sei mit spezialisierten Veranstaltern, die eine kundenorientierte Beratung und Organisation bieten, so leicht wie nie zuvor. Der DRV rät Eltern, sich im Vorfeld gründlich zu informieren.

Früher war der Jugendreisemarkt stark von karitativen und gemeinnützigen Organisationen geprägt. Doch schon seit einigen Jahren haben sich vor allem kleinere und mittelständische Reiseveranstalter im Jugendreisesegment auf Angebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene spezialisiert. Ob Abenteuer- oder Aktivurlaub, Ferien- oder Trainingscamps, Klassen-, Sprach-, Sport- oder Studentenreisen, Pfadfinder- oder Zeltlager – bei Jugendreisen steht das Gruppenerlebnis im Mittelpunkt. Und auch der Faktor Spaß darf nicht zu kurz kommen.

Für die Reisebranche ist die junge Generation eine wichtige Zielgruppe. „Für die Branche bergen Jugendreisen eine große Chance, die Vorteile der Veranstalterreise frühzeitig zu vermitteln. Gemeinschaftserlebnis, Abenteuer und Sicherheit spielen für jüngere Reisende eine große Rolle – Kriterien, die gerade bei der Veranstalterreise groß geschrieben werden", so Laepple. Denn die Jugendlichen von heute sind die Trendsetter von morgen. „Das was Kinder und Jugendliche im Urlaub erleben, prägt ihre Reisegewohnheiten in der Zukunft", unterstreicht Klaus Laepple, Präsident des Deutschen ReiseVerbands (DRV), die Bedeutung der Jugendreisen für die Tourismusbranche.

Derzeit beträgt der Anteil der Jugendreisen am gesamten Reiseaufkommen der Bundesbürger laut GfK-Travelscope rund sechs Prozent. Im Rahmen des Projekts Travelscope führen die Marktforscher von GfK PanelServices vier Mal pro Jahr repräsentative Umfragen bei 20.000 Haushalten zum Reiseverhalten der Deutschen durch. Dabei handelt es sich um eine Erhebung aller Urlaubsreisen mit mehr als einer Übernachtung. Zum Thema Jugendreisen wurden Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahre befragt.

Die beliebtesten Reiseziele der Jugendlichen unterscheiden sich nicht von denen der deutschen Urlauber allgemein: Deutschland ist, laut GfKTravelscope, die Nummer 1, gefolgt von Spanien, Italien und Österreich. Tendenziell zieht es die Jugendlichen gegenüber dem Rest der Bevölkerung stärker in die Ferne – auch wenn Deutschland das beliebteste Reiseziel ist. Auch bei der Wahl der Reiseverkehrsmittel orientieren sich die Präferenzen der Jugendlichen an den allgemeinen Trends: Auf den Pkw folgen das Flugzeug, der Bus und schließlich die Bahn. Allerdings wird der Bus deutlich mehr genutzt. Rund 16 Prozent der Reisen von Jugendlichen werden mit dem Bus unternommen – die Bundesbürger wählen hingegen bei nur bei neun Prozent ihrer Urlaubsreisen den Bus als Reiseverkehrsmittel.

Quelle Deutscher ReiseVerband

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Veröffentlicht am 20.07.2008