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Aus für bedrohte Fischarten auf der Speisekarte

Fairmont Hotels & Resorts setzen "Green Cuisine" -Programm um.

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     Foto: © Fairmont Hotels & Resorts  

TORONTO (w&p) – Konsequente Umsetzung des Artenschutzes. Die Gäste der Fairmont Hotels & Resorts in aller Welt werden auf den Speisekarten in den Gourmet-Restaurants der Luxushotels künftig vergeblich nach Gerichten Ausschau halten, bei denen vom Aussterben bedrohte Fischarten verwendet werden. Mit der neuen Initiative startet der mehrfach ausgezeichnete Pionier in Puncto Umweltengagement in der Luxushotellerie ganz konkrete Schritte gegen die Überfischung der Meere. In der Hoffnung, damit möglichst viele Nachahmer zu finden, will die Gesellschaft ihr Green Cuisine-Programm weltweit umsetzen.

Ab sofort kooperiert Fairmont mit renommierten Meeresschutz-Organisationen, um den Gästen eine reiche Auswahl an Seafood aus nachhaltigem Fischfang bieten zu können. So soll der Einkauf bereits ab dem Frühjahr unter Beratung dieser Experten sowie lokaler Anbieter erfolgen. In einem ersten Schritt benannte das Unternehmen bereits zwei Arten, die nun nicht mehr in den Häusern der weltweit vertretenen Luxushotelgesellschaft serviert werden: der Chilenische Wolfsbarsch, dessen Bestände durch illegale und aggressive Fischerei dramatisch reduziert wurden, sowie der Blauflossen-Thunfisch. Er zählt zu den am meisten bedrohten Tierarten überhaupt, sein Vorkommen schrumpfte in den vergangenen Jahrzehnten um 97 Prozent. Mit dieser Entscheidung will Fairmont auch zu mehr Bewusstsein für das Problem der Überfischung bei Gästen und Lieferanten beitragen.

Viele Hotels der Gesellschaft haben auf die neue Initiative bereits reagiert: So nahm das Hamburger Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten alle Gerichte mit Blauflossen-Thunfisch umgehend von den Menükarten. Außerdem bezieht das Haus Fisch, aber auch Fleisch und andere Frischeprodukte seit langem möglichst von vertrauten Lieferanten aus der direkten Umgebung. Ähnlich handelt auch das Fairmont Monte Carlo, das 80 Prozent des Fisches aus dem mediterranen Raum bezieht – und zwar ausschließlich von Zuchtfarmen. Das Luxushotel an der Côte d’Azur, das die ökologische Arbeit der Prince Albert Foundation intensiv unterstützt, schließt derzeit auch eine Partnerschaft mit dem Ozeanographischen Museum Monaco. Das Fairmont Le Montreux Palace am Genfer See hat Blauflossen-Thunfisch und andere bedrohte Fischarten bereits vor einem Jahr von den Speiseplänen gestrichen. Seefisch wird heute hauptsächlich aus Aquakulturen bezogen, Süßwasserfisch in aller Regel direkt aus der Schweiz.

Und auch außerhalb Europas wurden viele Fairmont-Häuser aktiv: In Mexiko schloss das Fairmont Mayakoba eine Partnerschaft mit einem lokalen Unternehmen für nachhaltige Hummerzucht. Auf Hawaii bemüht sich das Fairmont Orchid um den Kauf von Fisch aus der Region und unterstützt das örtliche Fangmoratorium für alle bedrohten Fischbestände. In Vancouver fördern das Fairmont Waterfront sowie das Fairmont Vancouver Airport ein entsprechendes Meeresschutzprogramm des Vancouver Aquarium und servieren Fischgerichte aus nachhaltigem Fang.

Fairmonts Engagement für den Schutz der Umwelt geht weit über diese aktuelle Initiative hinaus. Im Rahmen des Green Cuisine-Programms verwenden die Hotels bereits seit zwei Jahren Produkte aus biologischem, nachhaltigem und regionalem Anbau wo immer möglich, und traten damit den Beweis an, dass Weltklasseküche und Nachhaltigkeit keinen Widerspruch bilden. Mit dem mehrfach ausgezeichneten Green Partnership-Programm kämpft Fairmont schon seit fast 20 Jahren für mehr Umweltschutz in der internationalen Hotellerie. Der in diesem Zusammenhang veröffentlichte Green Partnership Guide stellt auch für andere interessierte Unternehmen einen wertvollen Leitfaden dar – mit Tipps zur Reduzierung von Müll, Energie- und Wasserverbrauch sowie sinnvolle lokale Kooperationen. Weitere Informationen dazu unter www.fairmont.com/environment.

Als führendes Unternehmen der internationalen Hotellerie steht Fairmont für eine außergewöhnliche Kollektion von Luxushotels, zu der auch Ikonen wie das Fairmont Le Château Frontenac in Quebec-City, das Fairmont The Norfolk im kenianischen Nairobi oder das Londoner The Savoy gehören, das 2009 wieder eröffnet wird. Fairmont Hotels sind einzigartige Domizile, die dem anspruchsvollen Reisenden Erlebnisse von kulturellem Reichtum und lokaler Authentizität ermöglichen. An besonders exklusiven oder unverfälschten Plätzen der Welt bürgt der Name Fairmont für verantwortlichen Tourismus: Mit ihrem mehrfach ausgezeichneten Green Partnership Program wurde die Gesellschaft zum anerkannten Pionier für nachhaltiges Hotelmanagement. Das Fairmont-Portfolio umfasst aktuell 56 unverwechselbare Hotels. 25 weitere Häuser – in so vielfältigen Destinationen wie Shanghai, Marokko oder Anguilla – sind in Planung.

Fairmont gehört zu Fairmont Raffles Hotels International, einer führenden Hotelgesellschaft mit mehr als 90 Häusern weltweit unter den Markennamen Raffles, Fairmont und Swissôtel. Unter den Marken Fairmont und Raffles führt das Unternehmen außerdem Residenzen, Anwesen und Private Residence Clubs der Luxusklasse. Weitere Informationen und Reservierungen unter der kostenfreien Nummer 0-800-181 14 62 oder www.fairmont.com.

Quelle Wilde & Partner Public Relations

Quelle: Autor:

Veröffentlicht am 26.02.2009