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ÖSV –Skistars im Hotel Thermenhof Paierl ****Superior in Bad Waltersdorf

Allen voran Hannes Reichelt, Alster Christoph, Stefan Görgl, Georg Streitberger rund Peter Struger, sowie die Trainer, Jürgen Kriechbaum, Martin Lackner, und Walter Gradwohl, waren von der Geschmacksvielfalt der Ayurveda-Küche begeistert.

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     Foto: © Andreas Fellner  

Frau Jyothy Balachandran, Heiltherapeutin im Sanjeevani Pancha Karma Institut von Dr. G. Gopakumar in Kerala/Indien, zeigte zusammen mit Küchenchef Wolfgang Passegger, worauf es in der Ayurveda Küche ankommt, und wie wichtig dabei die Zubereitung und die Gewürze sind. Unterstützt wurden beide vom Journalisten und Kulinarik Experten des ORF, Peter Tichatschek, welcher ein überzeigter Ayurveda Fan ist.
Bei einem morgendlichen Gespräch mit Frau Jyothy erfuhren die Skisportler ihren persönlichen Ayurveda Typ.
Um Ayurveda auch zu „spüren“, ließen sich die Sportler bei einer Body Balance Massage, eine Ganzkörpermassage unter Verwendung von Ölen aus Indien, verwöhnen.

Zur ayurvedischen Heilkunde gehört auch eine spezielle Ernährungslehre, bei der ebenfalls die Doshas eine wichtige Rolle spielen. Es gibt daher für jeden Konstitutionstyp andere Ernährungsempfehlungen. Allgemeine Empfehlungen, die für alle gelten, sind:
nur bei Hunger essen
keine Zwischenmahlzeiten zu sich nehmen
die Hauptmahlzeit mittags einnehmen
nie in unruhiger Gemütsverfassung essen
mindestens drei Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten einlegen
sich nicht völlig satt essen
frische Lebensmittel essen
Wasser (auch erwärmtes) und Kräutertee trinken
alle fünf Geschmacksrichtungen sollten in jeder Mahlzeit enthalten sein

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     Foto: © Andreas Fellner  

Nahrung wird im Ayurveda als Information für die Doshas angesehen. Im Idealfall werden diese Informationen in Ojas umgewandelt, eine immaterielle feinstoffliche Substanz, die auch bei positiven Erlebnissen entsteht, so die Lehre. Ojas stärkt danach die Abwehrkräfte des Körpers und verbindet Körper und Geist. Voraussetzung für die Bildung von Ojas ist jedoch ein gutes „Verdauungsfeuer“, Agni genannt.
Dieses wird unter anderem beeinflusst durch die Qualität der Nahrungsmittel. Agni-Störungen äußern sich als Blähungen, Völlegefühl, Sodbrennen oder Heißhunger. Eine schlechte Verdauung erzeugt Mala (was man mit „Rückstände“ übersetzen kann) und Ama („Giftstoffe“), das sich angeblich im Körper ansammelt. Dadurch werde der Stoffwechsel beeinträchtigt. Aber auch auf der seelischen Ebene könnten durch „unverdaute“ Ereignisse und Probleme Mala und Ama entstehen.

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     Foto: ©   /www.thermenhof.at


Nahrungsmittel werden grundsätzlich in 3 Klassen (Gunas) unterteilt:
Sattva-Guna: Nahrungsmittel wie Milchprodukte, Getreide, Früchte und Gemüse sind süß und saftig sowie ölig. Sie verlängern angeblich die Lebensdauer und steigern die Zufriedenheit.
Rajo-Guna: Zu bittere, sauere, salzige, scharfe, heiße oder trockene Nahrungsmittel erhitzen der Lehre zufolge Körper und Psyche durch Überstimulation und verursachen Aggressionen. U. a. zählen hierzu Chili, Zwiebel und Knoblauch.
Tamo-Guna: Fleisch, Fisch und Geflügel entziehen dem Körper bei der Verdauung angeblich viel Energie und könnten Schmerzen sowie ein schlechtes Karma und Krankheiten verursachen.

Eine ausgewogene Ernährung im Sinne von Ayurveda wird als sattvisch bezeichnet. Empfohlen werden generell gekochte Milch, Reis, Ghee, Sesam, Obst und Süßspeisen. Möglichst vermieden werden sollen Fleisch, Fisch, Eier, Käse, Honig (wegen schlechter Verdaulichkeit), Konserven, Tiefkühlkost sowie fette Speisen. Die ayurvedische Ernährung ist also weitgehend vegetarisch. Alkohol, Kaffee, Getränke mit Kohlensäure und Kakao werden abgelehnt.
Darüber hinaus gibt es spezielle Empfehlungen für die einzelnen Dosha-Typen:

Vata-Typen neigen angeblich zu Verdauungsstörungen und sollen daher gekochte und leicht verdauliche Kost bevorzugen. Die Mahlzeiten sollten warm sein und etwas Fett enthalten. Die empfohlenen Geschmacksrichtungen sind salzig, sauer und süß.

Pitta-Typen haben laut Ayurveda ein starkes „Verdauungsfeuer“; sie können kalte und warme Speisen zu sich nehmen, von mittelschwerer Konsistenz. Ihre Geschmacksrichtungen sind bitter, süß und herb.

Kapha-Typen sollten nur mäßig gegarte warme Speisen essen, viel frisches Obst und Gemüse. Die Geschmacksrichtungen sind scharf, bitter und herb.
Für Kinder wird die Ernährung der Kapha-Typen empfohlen.
Ayurveda Kochkurse für interessierte Gäste finden im Hotel Thermenhof Paierl in Bad Waltersdorf noch am:
Freitag, 13. und Samstag, 14. Juni
Dienstag, 24. und Mittwoch, 25. Juni
Dienstag, 15. und Mittwoch, 16. Juli
Freitag, 08. und Samstag 09. August
mit dem indischen Arzt Dr. G. Gopakumar, statt.

 


Hotel Thermenhof Paierl ****Superior
A-8271 Bad Waltersdorf, Wagerberg 120
Tel. +43(0)3333/2801, Fax DW 400
paierl@thermenhof.at
www.thermenhof.at

Quelle: Autor:

Veröffentlicht am 03.06.2008