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Guide MICHELIN

Vom Ratgeber für Automobilisten zum führenden Hotel- und Gastronomieführer

Neuer Guide Michelin „Rio de Janeiro & São Paulo" mit insgesamt 17 Sterne-Adressen 3 / 2015

Im Jahr 1900 sind gerade einmal knapp 3.000 Kraftfahrzeuge auf Frankreichs Straßen unterwegs, eine Service-Infrastruktur für Autofahrer gibt es nicht, die Straßen sind weder beschildert noch asphaltiert und die Fahrzeuge selbst noch sehr reparaturanfällig. So wird eine Autoreise nicht selten zum echten Abenteuer.

Dennoch glauben die Gebrüder André und Edouard Michelin fest an die Zukunft des Automobils.

Um die Ausbreitung des Kraftfahrzeugs zu fördern und damit auch dem Reifenmarkt Impulse zu geben, beschließen sie, ein Buch herauszubringen, das den Autofahrern das Reisen erleichtert. Der legendäre „Guide MICHELIN“ ist geboren. Die erste Auflage erscheint im August 1900 zur Pariser Weltausstellung und wird in einer Auflage von etwa 35.000 Exemplaren gedruckt. Im Vorwort schreibt André Michelin: „Dieser Führer ist mit dem Jahrhundert geboren, er wird ebenso lange wie dieses fortbestehen.“ Der „Guide“ wird den Kraftfahrern in Autowerkst&a uml;tten und bei Reifenhändlern kostenlos überreicht.

1900: erste Auflage mit wertvollen Tipps zum Umgang mit Fahrzeug und Reifen

Die ersten Seiten des Guides enthalten zahlreiche praktische Informationen rund um den Reifenwechsel und die Wartung des Fahrzeugs. Und für Paris ist z.B. nur eine Liste der Fahrzeughersteller aufgeführt. Eine Hotel- oder Restaurantauswahl gibt es für die Hauptstadt nicht.

1904 bringt Michelin mit dem Band „Belgien“ die erste ausländische Ausgabe heraus.

1908: das „Büro für Routenplanung“ nimmt seine Arbeit auf

Im Jahr 1908 gründet Michelin das „Bureau d’Itinéraires“, das Büro für Routenplanung. In den Räumlichkeiten am Pariser Boulevard Pereire werden auf Anfrage von Autofahrern Reiserouten ausgearbeitet. Der kostenlose Service findet großen Anklang: Zwischen 1921 und 1925 steigt die Zahl der Anfragen von 19.000 auf 155.000 Anfragen jährlich.

1910 erscheint der erste deutschsprachige Guide MICHELIN für Deutschland und die Schweiz.

1911 erreicht die Zahl der gedruckten Exemplare einen stattlichen Umfang: Würden alle Guide MICHELIN aufeinander gestapelt, hätte der Turm zwanzig Mal die Höhe des Eiffelturms.

Auch politische Krisen und Kriege können den Erfolg des Guide MICHELIN nicht bremsen: 1919, nur ein Jahr nach Ende des Ersten Weltkriegs, erscheint eine Neuauflage des Guide MICHELIN France. Das Vorwort vermerkt: „Trotz der aktuellen Umstände hielten wir es für wichtig, dass der Guide MICHELIN in diesem Jahr erscheint.

1921: der Guide MICHELIN wird kostenpflichtig

André und Edouard Michelin entschließen sich einer Anekdote zufolge zu diesem Schritt, nachdem sie 1920 in einer Werkstatt gesehen hatten, wie untergelegte Guide MICHELIN eine wacklige Werkbank stützen. „Der Mensch achtet nur, wofür er auch bezahlen muss“, soll einer der beiden Michelin Brüder gesagt haben. 1921 widmet der Guide MICHELIN Frankreich erstmals Restaurants eine eigene Klassifizierung und bietet ein Verzeichnis von Pariser Hotels.

1922 kostet der Guide MICHELIN sieben Francs.

1926: die ersten Michelin Sterne

In den 1920er-Jahren überarbeitet Michelin den „Guide“ grundlegend: 1926 vergibt der Guide MICHELIN erstmals einen Stern für eine gute Küche. 1931 kommen der zweite und der dritte Stern für eine herausragende Küchenleistung hinzu. Zunächst gilt dieses Mehrsternesystem nur für die französische Provinz. 1933 weitet Michelin es auf Paris aus und führt 1936 die bis heute gültigen Definitionen zu den Sternen ein: „Eine sehr gute Küche: verdient besondere Beachtung“ (ein Stern), „Eine hervorragende Küche: verdient einen Umweg“ (zwei Sterne), „Eine der besten Küchen: ist eine Reise wert“ (drei Sterne). Zu den ersten Sterneköchen zählen Eugénie Brazier und Marie Bourgeois, Fernand Point (einer der ersten Köche, der seine Gäste im Restaurant persönlich begrüßt), André Terrail, Joseph Barattero, Francis Carton und François Pernollet.

Zum unangefochtenen Rekordhalter wird später das Restaurant von Paul Bocuse in Collonges-au- Mont-d’Or bei Lyon, das von 1965 bis heute jedes Jahr drei Michelin Sterne erhielt.

1929 wird dem Guide MICHELIN erstmals ein Fragebogen beigelegt, der den Leser auffordert, seine Meinung zu den aufgeführten Adressen zu äußern. Der Fragebogen ist für den Reise-Verlag bis heute eine wichtige Informationsquelle: Rund 45.000 Anregungen schicken die Leser jährlich per Brief oder E-Mail an den Michelin Reise-Verlag. Jede Zuschrift wird ausgewertet und beantwortet.

1944: Guide MICHELIN im Marschgepäck der Alliierten

Wie schon im Ersten Weltkrieg erscheint auch im Zweiten Weltkrieg kein Guide MICHELIN. Dennoch macht das Buch Karriere im Dienst der Alliierten. Während sich die britischen und amerikanischen Truppen im Frühjahr 1944 in England formieren, um nach Frankreich überzusetzen, befürchtet das alliierte Hauptquartier, dass sie sich nach der Landung nur mühsam orientieren können, da Wegweiser und Beschilderungen weitgehend zerstört oder abmontiert worden sind. Nach akribischen Recherchen und unterstützt durch die Michelin Direktion beschließen die Alliierten, den letzten Vorkriegsband des Guide MICHELIN neu aufzulegen und seine zahlreichen detaillierten und aktuellen Stadtpläne als Informationsquelle zu nutzen.

So wird der Guide MICHELIN France 1939 in Washington nachgedruckt und den Offizieren der amerikanischen Armee übergeben. Zu erkennen ist der Nachdruck an dem Vermerk „For official use only“ auf dem Einband. Mit dem Guide MICHELIN im Gepäck landen die amerikanischen Truppen am 6. Juni 1944 in der Normandie, um Frankreich und Europa zu befreien.

Heute sind die meisten Exemplare der amerikanischen Sonderauflage entweder verloren gegangen oder befinden sich in den Vereinigten Staaten. In Europa sind nur einige wenige Exemplare erhalten. Von der Originalausgabe des Guide MICHELIN unterscheiden sie sich durch ihren fast rosafarbenen Einband, das Fehlen einer Reifenbeilage sowie durch Hinweise in englischer Sprache.

Nach der Befreiung von Paris stellt Michelin den Alliierten über zwei Millionen Landkarten von Frankreich, Belgien und Deutschland zur Verfügung, um das Vorrücken der alliierten Streitkräfte zu unterstützen.

Am 16. Mai 1945, eine Woche nach Kriegsende, wird eine Neuausgabe des Guide MICHELIN publiziert. Möglich ist dies nur, da das hierfür nötige Papier schon vorher gezielt gelagert worden ist. Sie trägt den Vermerk: „Diese während der Kriegszeit vorbereitete Ausgabe kann nicht so umfassend und präzise sein wie unsere Vorkriegsauflagen. Ihr Ziel ist es dennoch, gute Dienste zu leisten.“

Symbole und Piktogramme: Indikatoren für den Zeitgeist

Seit der allerersten Ausgabe im Jahr 1900 hat der Michelin Reise-Verlag die Symbole und Piktogramme der Guide MICHELIN kontinuierlich weiter entwickelt und wird so aktuellen Entwicklungen und Bedürfnissen seiner Leser gerecht.

Während die Symbole der ersten Ausgaben des Guide MICHELIN Aufschluss über – heute selbstverständliche – Komfortmerkmale wie Kalt- oder Warmwasser und Stromanschluss geben, verweisen sie später auf Annehmlichkeiten wie Telefonanschluss oder Fernseher in den Zimmern. Heute verraten die Michelin Piktogramme, ob ein Haus Kreditkarten annimmt, Nichtraucherzimmer und Tische in einer Nichtraucherzone oder einen Wellness-Bereich bietet und ob den Gästen ein W-LAN-Anschluss für den Internetzugang zur Verfügung steht.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis im Blick:

1997 führt Michelin den „Bib Gourmand“ ein. Er weist auf Restaurants hin, die sich durch eine sorgfältige Küchenleistung zu günstigen Preisen auszeichnen.

Ebenfalls 1997 erscheint in der Frankreich-Ausgabe erstmals ein Münz-Symbol, das auf ein besonders preiswertes Tagesgericht verweist.

2003 führt Michelin mit dem „Bib Hotel“ eine zusätzliche Auszeichnung ein. Er kennzeichnet gastfreundliche Hotels mit moderaten Preisen.

Der Guide MICHELIN ist eine ideale Informationsquelle für alle Ferien- und Geschäftsreisenden. Er empfiehlt ein breites Spektrum verschiedenster Hotels und Restaurants, die auf jeden Geschmack und jedes Budget zugeschnitten sind.

2000: Kurzbeschreibungen der Häuser ergänzen Piktogramme

Im Jahr 2000 ergänzen im Guide MICHELIN Frankreich erstmals Kurzbeschreibungen aller Häuser die Piktogramme. Ab 2003 finden sich die informativen Zwei- bis Vierzeiler auch in den anderen Bänden der Reihe.

Sie stellen kurz und knapp Küchenstil, Ambiente und Service des Hauses vor. Die Ausgaben zu den großen Metropolen wie zum Beispiel Paris, London, New York, San Francisco, Los Angeles, Las Vegas und Tokio erscheinen ab November 2005 in neuer Aufmachung: Pro Seite stellen sie zwar nur zwei Häuser vor; dafür bieten sie längere und ausführlichere Beschreibungen der Häuser. Sterne-Restaurants werden in diesen Ausgaben mit einer bebilderten Seite vorgestellt.

Viamichelin.com: der Guide MICHELIN im Netz mit über zehn Millionen Besuchern im Jahr

Im Laufe seines über einhundertjährigen Bestehens hat der Michelin Reise-Verlag seine Angebote permanent erweitert. Der Guide MICHELIN umfasst mittlerweile zahlreiche Bände zu Reisezielen in Europa, Japan und den Vereinigten Staaten. Außerdem nutzt Michelin konsequent neue Medien wie das das französische Minitel.

1997 schaltet Michelin die Website www.michelin-travel online. Im Jahr 2000 wird eine Unternehmenseinheit gegründet, die sich ausschließlich mit Themen rund ums Reisen befasst: ViaMichelin. Im selben Jahr geht eine Internetseite für alle Reisenden ans Netz: der Michelin Routenplaner www.viamichelin.com. Die Seite kann auf einen einmaligen Informationsfundus zurückgreifen. Dieser deckt über 40 Länder, 195.000 Orte – darunter 35.000 Städte mit Stadtplan –, sieben Millionen Straßenkilometer sowie die in den verschiedenen Ausgaben des Guide MICHELIN gelisteten Hotels und Restaurants ab.

Über zehn Millionen Internet-Nutzer rufen pro Jahr die Internet-Seite www.viamichelin.com auf, das sind rund 30.000 Besucher am Tag. Seit kurzem haben sie zudem die Möglichkeit, ihre Meinung, Anregungen und Kritik auch online an den Michelin Reise-Verlag zu richten.

Seit April 2007 geben Michelin und das französische Verlagshaus Glénat gemeinsam das französischsprachige Magazin „Ètoile“ (zu Deutsch „Stern“) heraus, das sich der Gastronomie rund um den Globus widmet.

Ein MICHELIN-Führer entsteht – Blick in die Redaktion Ein MICHELIN-Führer entsteht – Blick in die Redaktion

Das ganze Jahr sind die Mitarbeiter des Michelin Reise-Verlags im Einsatz, damit der neue Guide MICHELIN termingerecht erscheinen kann.

Testtermine in Hotels und Restaurants, Überprüfen von Daten, Abfassen der Texte, Erstellen des Layouts – bis zum Versand an den Buchhandel sind zahlreiche Etappen zu absolvieren.

Zu Beginn jeder Neuauflage stimmt der Chefredakteur mit seinen Inspektoren das Besuchsprogramm ab und teilt sie verschiedenen Regionen zu. Jeder Inspektor bekommt jedes Jahr neue Gebiete zugewiesen.

86 Inspektoren auf der Suche nach den besten Adressen

Jahr für Jahr testet ein Michelin Inspektor anonym etwa 250 Restaurants und übernachtet – ebenfalls anonym – in etwa 150 Hotels. Zusätzlich inspiziert er offiziell über 800 Hotels und verfasst etwa 1.100 Test- und Besuchsberichte. Dabei legt jeder Inspektor pro Jahr etwa 30.000 Kilometer zurück. Aktuell sind für den Guide MICHELIN 86 Inspektoren und Inspektorinnen unterwegs: 70 in Europa, zehn in den USA und sechs in Asien. Sie sind einen Großteil ihres Lebens unterwegs, um gute Adressen ausfindig zu machen, die auch bei den Lesern der Guide MICHELIN Anklang finden.

Das Durchschnittsalter der Michelin Inspektoren liegt bei ca. 40 Jahren. Für die Aufgabe als Inspektor qualifiziert sie in den meisten Fällen eine Ausbildung in der Hotellerie oder Gastronomie und mehrjährige Berufserfahrung in erstklassigen Häusern. Nach den Einstellungsgesprächen geht der Bewerber mit einem erfahrenen Michelin Inspektor essen. Im Anschluss wird er gebeten, einen Testbericht zu verfassen. Dabei wird geprüft, ob er sich auch gut an Details erinnern kann. Nach der Einstellung absolviert er eine sechsmonatige interne Schulung, bei der er die verschiedenen Bewertungskriterien für Hotels und Gastronomie kennen lernt. Während dieser Zeit begleitet er einen erfahrenen Inspektor bei Restaurantbesuchen. Erst nach dieser intensiven Ausbildung geht er allein auf Testtour. Drei Wochen im Monat auf Achse

Drei Wochen im Monat ist der Michelin Inspektor auf Achse.

In der vierten Woche geht es zurück in die Michelin Büros, wo jeder Inspektor seine Besuchsberichte und -bewertungen abgibt und sich mit dem Chefredakteur bespricht. Welche Häuser sind in der (vorläufigen) Auswahl? Wer bekommt einen Bib Gourmand oder einen Bib Hotel? Welche neuen Fakten sind im Lebenslauf eines Küchenchefs aufzunehmen? Zweimal im Jahr finden außerdem die so genannten „Sterne-Konferenzen“ statt, an denen der Chefredakteur, alle Inspektoren des Landes und der Direktor des Michelin Reise- Verlags teilnehmen. Die Entscheidung über die Vergabe oder aber die Rücknahme eines Sterns erfolgt gemeinschaftlich.

Während der Woche im Michelin Büro bereiten die Inspektoren zudem ihre nächste „Tournee“ vor: Sie reservieren Tische und Zimmer in Restaurants und Hotels und holen Auskünfte über die Häuser ein.

Eine weitere überaus wichtige Quelle für die Redaktion sind Leserzuschriften: Etwa 45.000 Briefe und Mails senden die Leser Jahr für Jahr an die Redaktionen des Guide MICHELIN. Während 85 Prozent davon den Aussagen des Hotel- und Gastronomieführers zustimmen, kommen die übrigen 15 Prozent von Lesern, die mit der Bewertung eines Hotels oder Restaurants nicht einverstanden sind oder aber eine Adresse nennen, die es ihrer Meinung nach verdient, in den Guide MICHELIN aufgenommen zu werden. Diese Lesermeldungen sind für die Inspektoren eine wertvolle Hilfe, ersetzen jedoch nicht die Besuche vor Ort.

Redaktion und Layout

Sind die Michelin Inspektoren wieder unterwegs, bringen speziell ausgebildete Redaktionsmitarbeiter Stadtpläne, Adressen, Namen und Preise auf den neuesten Stand. Wird beispielsweise ein Haus aus der Auswahl herausgenommen, müssen sie sicherstellten, dass es auch auf dem entsprechenden Stadtplan nicht mehr erscheint.

Als Nächstes landen die Berichte und Auskünfte der Inspektoren auf den Tischen der Redakteure, welche die Beschreibungen für den Guide MICHELIN verfassen. Neben den Kurztexten für die einzelnen Länderausgaben handelt es sich hierbei auch um längere und ausführlichere Texte, wie sie z.B. für die Metropolentitel gebraucht werden.

Die Texte sollen den Lesern die Lust an einem Besuch wecken. Die Redakteure müssen die Häuser in wenigen Worten beschreiben können. Insgesamt entstehen so Jahr für Jahr Beschreibungen für 45.000 Häuser, was über 300.000 gedruckten Zeilen entspricht.

Parallel geht der Cheflayouter an die Arbeit, um Texte, Straßenkarten, Stadtpläne und Fotos ansprechend und sinnvoll zu kombinieren. Er wird auch aktiv, wenn ein neues Piktogramm oder ein neuer Band gestaltet werden müssen. Zudem sorgt er dafür, dass die Vorgaben des so genannten „Style Guide“ eingehalten werden. Sie regeln das einheitliche Erscheinungsbild aller Guide MICHELIN.

Sind alle notwendigen Informationen zusammengestellt, die Texte verfasst, die Stadtpläne auf den neuesten Stand gebracht, beginnt die letzte Phase vor dem Druck. Alle einzelnen Elemente werden zusammengeführt und ein letztes Mal zum Korrekturlesen gegeben. Inspektoren und Mitarbeiter der Kartografieabteilung nehmen das Layout nochmals genau unter die Lupe. Nach der Endabnahme gehen die Daten an die Druckerei. Dort werden dann wenig später die neuen Guide MICHELIN druckfrisch auf Paletten geladen, verpackt und verschickt.

500 Menschen arbeiten bei der Entstehung eines Guide MICHELIN mit

An die 500 Mitarbeiter arbeiten Jahr für Jahr an den neuesten Guide MICHELIN mit. Gleichzeitig konzipieren sie neue Bände, wie eine der jüngsten Neu-Erscheinungen, der Guide MICHELIN Tokyo, zeigt. Ob Inspektor, Redakteur, Kartograf oder Grafiker; sie alle eint das Ziel, Reisenden ein Nachschlagewerk an die Hand zu geben, das ansprechend gestaltet, informativ und benutzerfreundlich ist. Qualität ist dabei das Schlüsselwort.

Eigene Symbole für Küchenqualität und Komfort

Die Sterne und der Bib Gourmand stehen für die Qualität der Küche, Bestecke und Häuser für den Komfort eines Restaurants oder Hotels: So lassen sich die Symbole des Guide MICHELIN kurz zusammenfassen.

Auf dieser Basis sind alle Kombinationen möglich. Ein Restaurant kann durchaus mit fünf Bestecken (ein Zeichen für „großen Luxus und Tradition“) ausgezeichnet sein – da seine Küche jedoch keine besondere Auszeichnung verdient, hat es keinen Stern. Ein anderes Beipiel: Ein Restaurant ist mit einem Besteck gelistet (es bietet also „Standard-Komfort“), wurde jedoch für seine außergewöhnlich gute Küche mit drei Sternen ausgezeichnet.

Die Investition in Silberbesteck und die Einstellung eines Pagen zum Einparken des Autos wird bei einem Restaurant zwar die Anzahl der Bestecke und bei Hotels die Anzahl der Häuser erhöhen, hat jedoch keinerlei Auswirkung auf die Zahl der Sterne. Ebenso wirkt sich ein qualitativ hochwertiges Produktangebot gegebenenfalls auf die Zahl der Sterne, jedoch nicht auf die Komfortkategorie des Hauses aus. Dies verdeutlicht, dass es sich um zwei völlig voneinander unabhängige Bewertungskriterien handelt.

Weltweit sind heute etwa 1.800 Restaurants in 22 Ländern mit einem oder mehreren Michelin Sternen ausgezeichnet. Die Michelin Sterne weisen auf Restaurants mit einer überdurchschnittlich guten Küche hin, die zu den besten des jeweiligen Landes, aber auch der ganzen Welt zählt.

Den Bib Gourmand rief Michelin 1997 ins Leben. Das Symbol zeigt den Kopf des freundlichen Michelin Männchens „Bibendum“ in Rot und weist auf Restaurants hin, die sich durch eine sorgfältige Küchenleistung zu günstigen Preisen auszeichnen. Die Bib-Gourmand-Adressen erfreuen sich bei den Lesern des Guide MICHELIN großer Beliebtheit. Auch die Gastronomen freuen sich über diese Auszeichnung.

Der Guide MICHELIN ist zwar vor allem für seine Sterne bekannt, die sein Renommee mit geprägt haben. Sein einzigartiger Erfolg seit über einem Jahrhundert ist jedoch der Empfehlung der unzähligen Adressen zu verdanken, die auf den kleineren Geldbeutel zugeschnitten sind. Hierzu gehören unter anderem die Restaurants mit einem Bib Gourmand. Die Sterne-Häuser machen lediglich zehn Prozent der gesamten Adressen aller Guide MICHELIN aus.

Der im Jahr 2003 eingeführte Bib Hotel erleichtert die Suche nach angenehmen, gastfreundlichen Hotels mit moderaten Preisen. Reisende können hier für weniger als 90,00 EUR pro Doppelzimmer inkl. Frühstück übernachten. Ein nettes Ambiente, bequeme Anfahrtswege, freundliches Personal und eine ruhige Lage spielen bei dieser Auswahl eine besondere Rolle.

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Quelle Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA

Quelle: Autor:

Veröffentlicht am 31.03.2009