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Weingut Tipp


Weingut Bernhard Huber

Vor über 700 Jahren brachten Zisterziensermönche den Spätburgunder nach Malterdingen.

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     Foto: © Weingut Bernhard Huber  

Der Gutshof der Mönche, „curia" genannt, befand sich im Gewann Mönchhofmatten. Dort liegt heute das Weingut Huber. Die Mönche trafen in Malterdingen auf das gleiche Terroir, den „Muschelkalkverwitterungsboden", wie in Burgund. Und sie brachten die hohe Schule des Weines mit. In Rebsortenbüchern und diversen Weinlexika findet sich für den Spätburgunder als Synonym die Bezeichnung „Pinot Noir" und „Malterdinger".




Der Sortenspiegel des 27 Hektar umfassenden Weingutes ist sehr von den Burgundersorten geprägt. Der Schwerpunkt liegt mit 65% beim Spätburgunder. Bei der Rotweinbereitung ist die traditionelle Maischegärung ein wichtiger Schritt. Hinzu kommt eine strenge Ertragsreduzierung. Die besten Rotweine reifen bis zu 18 Monaten in Eichenfässern. Hier verschmelzen die Tannine und Fruchtaromen des Spätburgunders unter dem Einfluss des Barriques. Dadurch entwickeln die Weine vielschichtige Duft- und Geschmacksnuancen.
Dichte, Komplexität und Eleganz sind die Attribute, die Sie mit Ihren Spätburgundern verbinden. Hinzu kommt das sorgfältige Herausarbeiten der Lagentypizität.

Bei den weißen Burgundersorten, vom Auxerrois, Weißburgunder, Grauburgunder bis zum Chardonnay, legen Sie Wert auf vielschichtige, mineralisch geprägte Weine. Verspielt duftige Muskateller und Müller-Thurgau sowie Rieslinge von Rasse und Eleganz runden das Programm ab. Eine Besonderheit verbirgt sich hinter der Weißweinkomposition >> Malterer <<, einer Cuvée aus Freisamer und Weißburgunder.

Die Unterschiede Ihrer Muschelkalkverwitterungsböden, das Alter der Reben, eine geringe Stockbelastung durch enge Pflanzabstände, gesundes Lesegut und die geschmackliche Reife sind in Ihren Augen jene Qualitätsparameter, die wichtiger sind als ein kleiner Unterschied in den Oechslegraden. Daher verzichten Sie oft auf die Bezeichnungen Kabinett und Spätlese.

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     Foto: © Weingut Bernhard Huber  

Die Philosophie des Weingutes entspricht es, alle Weine durchgären zu lassen und ihnen eine lange Lagerzeit auf der Hefe zu gönnen. Somit entstehen fast ausschließlich trockene Weine. Das Optimum erreicht man aber nur dadurch, dass die Weine im Keller so wenig wie möglich bewegt werden und so Duft, Kohlensäurestruktur und Aroma erhalten bleiben. Dabei warten Sie die natürliche Selbstklärung der Weine ab. Dieses erfordert Geduld, die sich jedoch lohnt.

Bis heute und in Zukunft: Winzer mit Herzblut, mit dem Ziel einfach gute Weine zu produzieren, und dem Traum, wieder einen Wein zu machen, der nicht bloß konkurriert, sondern eindeutig als ein >> Malterdinger << erkennbar ist, so wie es früher im 13. Jahrhundert war.

Weingut Bernhard Huber
Heimbacher Weg 19
79364 Malterdingen

Tel.: 07644 - 1200
Fax: 07644 - 8222
e-mail: info@weingut-huber.com
www.weingut-huber.com

Quelle Weingut Bernhard Huber

Veröffentlicht am 05.08.2011