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Restaurant Tipp


Ketschauer Hof

Dem „genius loci“ verpflichtet 
Alexander Hess adelt edle Weine durch extravaganten Gaumengenuss

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     Foto: © Ketschauer-Hof  

„Wir wollen die Tradition des Ortes mit einer modernen, anspruchsvollen Genusskultur verbinden“, erklärt Achim Niederberger seine Pläne für den Ketschauer Hof. Der Unternehmer aus Neustadt an der Weinstraße hat das historische Anwesen der Familie von Bassermann-Jordan gekauft und plant, im pfälzischen Deidesheim einen Gastronomiebetrieb der Spitzenklasse zu errichten. Wichtigster Bau der weitläufigen Anlage ist das Haupthaus, das 1770 bis 1772 von Franz Rabiliatti gebaut wurde, dem Architekten, der auch die berühmte Mannheimer Jesuitenkirche gestaltet hat. Zur Einweihung des Familiensitzes war seinerzeit Kurfürst Karl Theodor nach Deidesheim gereist, um seine Glückwünsche zu dem gelungenen Vorhaben zu überbringen.

„Heute gibt es keine Kurfürsten mehr“, lacht Niederberger, „aber wir zielen auf ein nicht minder anspruchsvolles Publikum.“ Niederberger verspricht, das Feinschmecker-Restaurant des Ketschauer Hofes zu einem Paradies für Kenner extravaganter Gaumenfreuden zu entwickeln. Für entsprechend außergewöhnliche Genüsse zeichnet Küchenmeister Alexander Hess verantwortlich. „In unserem ‚Restaurant Freundstück’ bieten wir eine exklusive Küche an, die mit dem Klima, der Landschaft und vor allem unseren Weinen bestens harmoniert“, sagt der 32-jährige Küchenchef. Die „Weinbar Freundstück“ bereichert dieses Angebot durch eine Auswahl leichter Speisen, welche auch auf der Terrasse des Anwesens serviert werden. Alexander Hess: „Mit fein aufeinander abgestimmten Kreationen lädt das Restaurant Genießer zum stundenlangen Verweilen ein. In unserer Weinbar pflegen wir einen exklusiven Bistro-Charakter, der vor allem Tagesgäste und Touristen mit Sinn für die Besonderheit der dort gereichten, kulinarischen Kreationen anspricht.“

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     Foto: © Ketschauer-Hof  

Als eine besondere Attraktion des „neuen“ Ketschauer Hofes nennt Alexander Hess die Auswahl der angebotenen Weine. Unter den Gebäuden liegen Kilometer lange Gewölbekeller, die seit Jahrhunderten die edelsten Tropfen des Weingutes „Geheimer Rat Dr. v. Bassermann-Jordan“ bergen. Zu den wohlbehüteten Weinschätzen zählt ein Kontingent „Forster Ungeheuer“ aus dem Jahr 1811. „Dieser Wein wurde gekeltert und abgefüllt, als Kaiser Napoleon noch über die Pfalz regierte“, sagt Achim Niederberger. Eine lückenlose Sammlung sämtlicher Jahrgänge aus eigenen Lagen beginnt mit dem Jahr 1870. „Wir haben schon heute Anfragen von Kennern, Sammlern und Genießern“, freut sich Alexander Hess, dessen Fundus neben der kompletten Bandbreite edler Riesling-Weine aus heimischem Anbau auch einen 1947er „Petrus“ als käuflichen Genuss ausweist.

Dass der reichhaltige Keller-Schatz nicht von ungefähr kommt, bestätigt Achim Niederberger. Zu den Besitzungen des Unternehmers gehört, neben dem Weingut „Geheimer Rat Dr. v. Bassermann-Jordan“, auch das renommierte Gut „Reichsrat von Buhl“. Kenner rechnen die Riesling-Weine beider Güter zu den besten der Welt. Selbstverständlich werde sich auch die Küche des Ketschauer Hofes an den hohen Standards internationaler Spitzengastronomie messen lassen. Das steht für Alexander Hess außer Frage: „Unsere Speisen und die Art der Zubereitung sind im Detail auf das einzigartige Aroma der hiesigen Weine abgestimmt“, sagt Hess, der sein Handwerk bei den großen deutschen Meistern der Kochkunst, wie Harald Wohlfahrt und Lothar Eiermann, gelernt hat.

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     Foto: © Ketschauer-Hof  

Als ein Unternehmen aus der Region für die Region setzt der Ketschauer Hof ein Signal auf dem vorderpfälzischen Arbeitsmarkt. Das Restaurant eröffnete mit einem Team von 30 Servicekräften, Köchen und weiterem Fachpersonal.

Neben ihrem außergewöhnlichen kulinarischen Angebot organisiert die Ketschauer Hof GmbH auch Events und Veranstaltungen für gehobene Ansprüche. Das ehemalige Kelterhaus bietet Raum für bis zu 140 Gäste. Mit zahlreichen Fenstern und einer Fläche von rund 200 Quadratmetern gehört Letzteres zu den wenigen, von Tageslicht durchfluteten, historischen Veranstaltungsflächen in der Region. Einen stilvollen Rahmen für Veranstaltungen bis 50-, bzw. 20 Personen geben die Scheune am alten Brunnenhaus bzw. die ehemalige Ratsbibliothek der Herren von Jordan.

Im kommenden Jahr plant Achim Niederberger, mit dem Ausbau des historischen Haupthauses zu beginnen. Dort sollen später die Hotel-Gäste des Ketschauer Hofes untergebracht werden. Schon heute steht fest, dass es dem Unternehmer gelungen ist, Tradition und Kultur des Anwesens mit wegweisenden Konzepten zu einer neuen Sphäre gehobener Lebensart zu verbinden. „Das Besondere am Ketschauer Hof ist ja gerade dieser genius loci, der „Geist des Ortes“, der seit Jahrhunderten bodenständiges Winzertum und gepflegten Genuss und Lebensart verbindet“, erklärt Niederberger.

Weitere Informationen
Ketschauer Hof · Hotel & Restaurant GmbH
Ketschauerhofstraße1
D-67146 Deidesheim
Telefon: +49 (0) 63 26-70 000
Telefax: +49 (0) 63 26-70 00 99
E-Mail: info@ketschauer-hof.com
www.ketschauer-hof.com

Quelle Ketschauer-Hof

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Veröffentlicht am 24.09.2009