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Restaurant Tipp


Le Loft

Hotspot am Top Spot

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     Foto: © Sofitel Vienna Stephansdom  

In dem eigens für Gäste von Le Loft reservierten Lift schwebt man nach oben in den 18. Stock des Sofitel Vienna Stephansdom, betritt erwartungsvoll einen großzügigen Raum, atmet seine Höhe ein - und blickt auf Wien, die Stadt, die einem zu Füßen liegt. Umrahmt im Osten vom Grün der Donauauen, im Westen von den Wäldern am Kahlenberg der zur Donau hin abfällt, liegen die Dächer der Stadt zum Greifen nahe.




Das von Jean Nouvel in allen Details genau designte Lokal tritt mit seinem klaren, reduzierten Auftritt für den ersten Eindruck seiner Gäste zurück. Es lässt der Stadt den Vortritt. Der schlammgraue Boden, die grauen Stühle, die grauen Tische, die 124 Personen Platz bieten, treten in den Hintergrund. Die beinahe nahtlose und durch keine Spiegelung gestörte Rundumverglasung gibt die Bühne frei für einen atemberaubenden Ausblick. Erst wenn man sich daran ein wenig gewöhnt hat, wird der Blick nach oben gelenkt. In kräftigen leuchtenden Farben schafft auch in Le Loft eine von Pipilotti Rist gestaltete Lichtdecke einen kraftvollen Gegensatz zum reduzierten Interieur.

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     Foto: © Sofitel Vienna Stephansdom  

Aber natürlich kann kein Restaurantbesucher allein vom Ausblick und vom Eindruck satt werden. Für ein kulinarisches Erlebnis, das sich auf genauso hohem Niveau befindet, sorgt das Küchenkonzept von Antoine Westermann. Mit Westermann bekommt das Restaurant Le Loft in Wien die kulinarische Handschrift eines ganz Großen der internationalen Spitzen- Gastronomie. Einige wenige Beispiele seiner bedeutendsten Auszeichnungen: 1975, im Alter von 29, erhielt er bereits seinen ersten Michelin-Stern. 1991 wurde er dann von Gault Millau mit vier Hauben dekoriert und 1994 erhielt er drei Sterne von Michelin für seine Küche in seinem berühmten Lokal „Buerehiesel" in Strasbourg, wo jetzt sein Sohn Eric tätig ist. Antoine Westermanns Hauptwirkungsstädte ist heute das Drouant an der Place Gaillon in Paris. Für das Le Loft in Wien erstellte Westermann ein eigenes Konzept mit Anklängen an die elsässische Küche, das von Raphael Dworak umgesetzt und interpretiert wird. Dworak selbst bezeichnet Westermann als seinen kulinarischen Mentor und war von 2003 bis 2007 in seinem Restaurant „Buerehiesel" tätig.

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     Foto: © Sofitel Vienna Stephansdom  

Natürlich kann man in einem Restaurant im 18. Stock nicht von einem Weinkeller sprechen. Die Weine werden im Le Loft in einem vier Meter hohen verglasten und begehbaren Weinkühlschrank gelagert. Österreichs Spitzenwinzer nehmen dabei eine bedeutende Stelle ein, aber Burgund oder das Bordelaise sind hier natürlich genauso vertreten. Den Abend im Le Loft kann man dann an der American Bar, die leicht erhöht auf einigen Stufen in der Mitte des Lokals liegt, ausklingen lassen. Bei einem Glas Champagner, dezenter Musik und einem Blick von dieser vornehmen Bühne auf die wahren Hauptdarsteller - die Stadt und den Dom.

Le Loft
Praterstraße 1
1020 Wien
Montag bis Sonntag 6.30 Uhr bis 23 Uhr Küche, Bar bis 02.00 Uhr
Tel.: 0043/(0)1/90616/8100

Quelle Wolfgang Rosam Change Communications GmbH

Veröffentlicht am 16.02.2011