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Hotel Tipp


Baur au Lac

Das Baur au Lac wurde 1844 von dem Österreicher Johannes Baur eröffnet. Als Zweithotel neben dem Stadthotel Baur en Ville gedacht, stand die Villa am See Reisenden zur Verfügung, die „inkognito" bleiben wollten.

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     Foto: © Baur au Lac  

Mit dem Baur au Lac schrieb Johannes Baur Hotelgeschichte: Als Erster ging er das Wagnis ein, sein Hotel unmittelbar am Ufer des Zürichsees zu bauen. Vom ersten Tag an war das Baur au Lac ein Beispiel an Luxus, Großzügigkeit und Diskretion und sicherte sich einen Platz in der Spitzengruppe internationaler Grand Hotels. 1854, zehn Jahre nach der Eröffnung, veröffentlichte die Leipziger „Illustrierte Zeitung" einen zweiseitigen Artikel über das Baur au Lac mit der Überschrift „Die Verschönerung von Zürich". Der Redakteur schwärmte von den großartigen Eindrücken aus dem Hotel und seiner Umgebung.




1852 übergab Johannes Baur die Leitung des Hotels an seinen Sohn Theodor. Wie sein Vater stellte auch Theodor höchste Ansprüche an exzellenten Service und Dienstleistung und sah die Notwendigkeit, mit dem Fortschritt mitzuhalten: Noch im selben Jahr führte er ein Telegrammbüro im Baur au Lac ein.

Mit dem Baur au Lac hatte Europas Hoch- und Geldadel ein neues Stammdomizil in Zürich. Die Mächtigen der Welt erachteten das Hotel als veritable Adresse bei ihren Reisen in oder durch die Schweiz. Neben König Ludwig I. von Bayern, dem König von Schweden, dem König von Norwegen und dem Kaiser von Äthiopien zählte auch Kaiserin Elisabeth von Österreich, besser bekannt als Sissi, samt Gefolge zu den Stammgästen. Zu ihnen gesellten sich schon bald die Schönen und Berühmten. Richard Wagner feierte hier am 22. Oktober 1856 die Welturaufführung des ersten Akts seiner Walküre. Künstler wie Marc Chagall und Henry Moore residierten hier und auch Thomas Mann und Alfred Hitchcock zählten zu den Stammgästen.
Sophia Loren, Gina Lollobrigida, Audrey Hepburn, Jayne Mansfield und Brigitte Bardot versprühten den Glamour des europäischen Kinos der 60er und 70er Jahre, während heute Hollywoodstars wie Renée Zellweger, Richard Gere und Daniel Craig das Baur au Lac schätzen.

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     Foto: © Baur au Lac  

Die Gründerfamilie
Johannes Baur hatte 1844 das Hotel eröffnet, acht Jahre später übergab er es an seinen Sohn Theodor. 1889 änderte sich zwar der Name des Besitzers des Baur au Lac, die Familie jedoch blieb die gleiche: Emmy, die Tochter von Theodor Baur, heiratete den Kölner Hotelbesitzer Karl Kracht. Unter seiner Führung wurde im Jahr 1898 das Baur au Lac auf seine heute bekannte Größe von 17´000 Quadratmeter ausgebaut (plus 1´400 Quadratmeter Außenbereich). 1914, gerade nach der Fertigstellung des neuen Pavillons, verstirbt Karl Kracht und sein Neffe Hans Kern übernimmt die Geschäfte in der folgenden schwierigen Zeit. 1916 übernehmen Fritz und Hermann Kracht, die beiden nur 20 und 25 Jahre alten Söhne von Karl Kracht, die Führung. 1949 tritt Charles Kracht die Leitung an und unterzieht das Hotel einem umfangreichen Investitionsprogramm. Er baut und gründet den Club Baur au Lac - der rste seiner Art in der Schweiz - sowie die Kellerei in Urdorf, in der 700´000 Flaschen lagern und initiiert den Jahrhundertumbau, desen Planung bereits Ende der 80er Jahre anläuft.

Das Baur au Lac feiert 2009 sein 165-jähriges Jubiläum und zählt damit zu den weltweit ältesten 5- Sterne Hotels, die noch im Besitz der Gründerfamilie sind, mittlerweile in sechster Generation: 1990, nach dem Tod des Vaters, ging das Baur au Lac in den Besitz von Andrea Kracht, seiner Mutter Marguita Kracht und Schwester Gabrielle Feldhahn-Kracht über. Andrea Kracht fungiert u.a. als Delegierter des Verwaltungsrates, während sich Marguita Kracht der Innengestaltung des Hotels in Zusammenarbeit mit Viviane Rey und den Innenarchitekten widmet; Gabrielle Feldhahn-Kracht ist stille Teilhaberin. Die Überzeugung von Andrea Kracht ist es, sich stets der Verpflichtung bewusst zu sein, die ihm seine Vorfahren übertragen haben. Mit Michel Rey an seiner Seite, der bereits in zweiter Generation in Folge dem Haus als Direktor vorsteht, strebt Andrea Kracht danach, die Erwartungen der Gäste an eines der traditionsreichsten Hotels in Europa stets in jeder Hinsicht zu erfüllen und die Spitzenposition des Baur au Lac zu bewahren.

Michel Rey, Direktor
Michel Rey übernahm die Direktion des Baur au Lac vor mehr als 26 Jahren von seinem Vater Georges Rey und lenkt seitdem in zweiter Generation die Geschicke des Hauses. Er weiss, dass vor allem die Mitarbeiter essentiell zum Erfolg eines Hotels beitragen. Echte Herzlichkeit, sehr persönliche Zuwendung dem Gast gegenüber und Freude an der Arbeit gehören für Michel Rey zu den Eckpfeilern perfekten Services. Für „Künstlichkeit" bleibt da kein Platz. Gerade in den heutigen Zeiten ist Effizienz ein Muss, deshalb sind seine Erwartungen an seine Mitarbeiter hoch. Mindestens drei Sprachen werden vorausgesetzt, Probleme müssen als Herausforderungen betrachtet und zu eigen gemacht werden. Die Freude am „Gastgeber sein" sollte jedem im Blut liegen.

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     Foto: © Baur au Lac  

Die Lage
Das Baur au Lac liegt mitten im Herzen der Stadt Zürich im eigenen Park. Das Hotelgrundstück erstreckt sich am Ufer des Zürichsees und ist nur einen Steinwurf von der Bahnhofstraße, der weltbekannten Luxuseinkaufsmeile, entfernt. Hier findet man neben renommierten Schmuck- und Uhrengeschäften exklusive Modelabels und weltbekannte Confiserien. Alle größeren kulturellen und touristischen Attraktionen wie das Opernhaus, Theater, Museen, Galerien und die Tonhalle sind in fußläufiger Nähe. Der wunderschöne Park entlang des Sees und die Zürcher Altstadt sind ebenfalls leicht zu Fuss zu erreichen und bieten herrliche Joggingstrecken und Spazierwege. Die Verkehrsanbindung des Hotels ist ideal: Der Flughafen ist mit dem Auto in 20 Minuten zu erreichen, der Hauptbahnhof zu Fuß in 15 Minuten.

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     Foto: © Baur au Lac  

2009 - Der Umbau
Hinter der bis ins Detail restaurierten Baur au Lac Fassade, die sich in klassizistischer Souveränität zum See ausrichtet, sind zwischen Juli 2008 und September 2009 auf vier Etagen neue fulminant gestaltete Suiten und Zimmer entstanden. Im Dezember 2008 wurde der komplett neuentstandene Bankettbereich mit dem Gala-Diner zu Heilig Abend und einem rauschenden Silvesterball im Petit Palais eingeweiht. Renommierte Designer haben den Salons ein neues Gesicht verliehen, noch eleganter, noch prestigebewusster. Im Mai 2009 erstrahlten das Restaurant Pavillon und die legendäre Terrasse im komplett neuen Glanz. Die gesamte Umbauphase umfasst ein Investitionsvolumen von 45 Millionen Franken (ca. 30 Millionen Euro). In den 90er Jahren war bereits im Rahmen eines gewaltigen Bauprojekts die Substanz des Hotels, also das über 165 Jahre alte Fundament und Mauerwerk, saniert worden.

Der Pariser Hotelarchitekt Pierre-Yves Rochon war verantwortlich für die Neugestaltung des Salon I und Salon II, der Terrasse und des Gourmetrestaurants Pavillon. Rochon, der bereits im Four Seasons Hotel George V Paris und im Hotel Hermitage in Monte Carlo kreativ tätig war, schuf gemäß der Tradition und den Werten des Baur au Lac eine Atmosphäre, die generationsübergreifend Akzeptanz findet: Die zeitgemäße Ästhetik der Neugestaltung bildet eine Symbiose zwischen Klassik und Moderne.

Frédéric d´Haufayt, mit seinem besonderen Gespür für Ästhetik und hohem Anspruch an Innenarchitektur, kreierte das neue Design des Ballsaals Petit Palais sowie der Zimmer und Suiten: Aus 25 bisherigen Zimmern entstanden 16 neue Suiten und Junior-Suiten sowie sechs Zimmer. 

Die Gästezimmer und Suiten.
Das Baur au Lac verfügt über 120 Zimmer und Suiten, davon 75 Gästezimmer, 27 Junior Suiten, 18 Suiten.Die Zimmer beziehen ihre unnachahmliche Eleganz aus stilsicherem Design, welches neben den edlen Materialien und Möbeln von inspirierten Lichtakzenten unterstützt wird. Frédéric d´Haufayt sah seine Aufgabe in der Gestaltung neuer Suiten und Zimmer, die die Wärme und die persönliche Atmosphäre eines privaten Apartments vermitteln, das gleichzeitig ein Höchstmass an Komfort, Luxus und technischen Annehmlichkeiten bietet. Zeitloses Design, erlesene Art Déco Stücke, in Anlehnung an Jean-Michel Frank und Jansen, gekonnt kombiniert mit französischen Stilmöbeln und modernen Elementen unter Verwendung wertvollster Materialien, machen den raffiniert eklektischen Stil der Zimmer aus. Alle Möbel und Teppiche wurden von Frédéric d´Haufayt speziell für das Baur au Lac kreiert und von den weltbesten Ateliers in Frankreich, Deutschland, Österreich, den USA und der Schweiz angefertigt. Luxuriöse Stoffe aus Thailand, Italien, Frankreich und den USA wurden aufwendig zu voluminösen Vorhängen verarbeitet. Vollendete, kompromisslose Qualität und Verarbeitungsstandards sind nicht nur im Bereich des Sichtbaren sondern ebenso im Hintergrund in der Nachhaltigkeit der technischen Anlagen und deren Wartbarkeit sowie deren Umweltverträglichkeit zu finden. Die perfekte Abstimmung vielfältigster Elemente lässt ebenso wenig Zweifel an der intensiven Mitwirkung der Besitzerfamilie wie die zeitlose Eleganz des Mobiliars - ganz neu und ganz im Stil der stets in die Zukunft orientierten Tradition des seit über 165 Jahre bestehenden Baur au Lac.

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     Foto: © Baur au Lac  

Die Badezimmer des Baur au Lac sind legendär - schliesslich war Karl Kracht 1905 einer der ersten, der Zimmer mit eigenen sanitären Anlagen und fliessendem Wasser anbot. Heute überzeugen die Bäder vor allem durch ihre Großzügigkeit und ihr Design. Während des Umbaus war die historische Bausubstanz von 1844 eine grosse Herausforderung. Auf Grund der verschiedenen Grundrisse und Raumhöhen wurden für jedes Bad Massanfertigungen aller Natursteinplatten, Abdeckungen und Glastüren erstellt. Komplett in Marmor gehalten, erfüllen die Bäder in Gestaltung und Technik auch höchste Anforderungen. So wurde auch hier an nichts gespart: Die Fussbodenheizung ist nur ein Detail.

Restaurants und Bars
Rive Gauche Restaurant und Bar
Das Rive Gauche Restaurant und Bar im Baur au Lac, unter der gastronomischen Leitung von Christian von Rechenberg, gehört seit seiner Neugestaltung im modernen Design von Innenarchitekt Cornelius de Fries zu den Trendrestaurants der Stadt. Dunkle Holztische und mintfarbene Ledersofas, gepaart mit passender ambientaler Beleuchtung, lassen die Inspiration durch angesagte Adressen in New York, Paris oder London erahnen.

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     Foto: © Baur au Lac  

Kulinarisch haben Chefkoch Olivier Rais und sein Team an die 100-jährige Tradition des Baur au Lac Grill Rooms angeknüpft: Der moderne, mediterrane Grill bietet eine leichte und abwechslungsreiche Küche. Unter dem Motto „Terre et Mer" erwartet den Gast das Tagesaktuellste aus Côte und Campagne fusioniert mit internationalen Gewürzen. Eine Auswahl exquisiter Weine aus der Baur au Lac Kellerei runden jedes Essen im Rive Gauche ab.
Das Restaurant bietet Montag bis Samstag von 11.30 bis 24.00 Uhr Platz für 75 Gäste.
Der Puls der Stadt tickt im Barbereich des Rive Gauche. Seltene Whisky von Glenlivet von 1950 bis hin zum 1960er Strathisla und die besten Martini Cocktails der Stadt, vom Golden Fabergé Martini bis hin zum Sporty Shorty Martini, zählen zu den Highlights. Die Bar bietet an einem 15 Meter langen Tresen aus Holz Platz für 50 Gäste.
Öffnungszeiten von Montag bis Donnerstag von 11.30 bis 01.00 Uhr, Freitag und Samstag bis 02.00 Uhr.

Pavillon
Das von Stararchitekt Pierre-Yves Rochon neu designte Gourmetrestaurant Pavillon, eines der beliebtesten Restaurants Zürichs und das kulinarische Herz des Baur au Lac, wurde pünktlich zur Sommersaison im Mai 2009 wiedereröffnet. Nun nicht mehr nur während der warmen Monate, sondern das ganze Jahr über. Nahezu rundum verglast, bezieht vor allem die prächtige fünf Meter hohe Rotonde mit filigranen Stuckarbeiten und den selbst für Kenner spektakulären Lalique-Lüster aus den 20er Jahren, die Natur zu allen Jahreszeiten in das grandiose Gestaltungskonzept mit ein. So fügt der Pavillon im Park des Baur au Lac seinem Attribut vom südlichsten Ambiente in der sommerlichen Stadt noch jenes eines Logenplatzes hinzu, von dem aus sich auch Zürcher Wintermärchen erleben lassen.

Der Pavillon steht den Gästen das ganze Jahr über zur Verfügung: Montag bis Sonntag 12.00 bis 14.00 Uhr und 19.00 bis 22.00 Uhr. Er bietet Platz für 64 Gäste.

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     Foto: © Baur au Lac  

Bar & Restaurant Terrasse
Seit Mai 2009 präsentiert sich auch die Terrasse im Park des Hotels in neuem Design: Mit Bar & Restaurant Terrasse knüpft das Baur au Lac an den Erfolg der Rive Gauche Bar an. Auch die Terrasse trägt die Handschrift von Stararchitekt Pierre-Yves Rochon: Unter seiner Ägide entstand ein völlig neues Konzept mit einer originellen Kombination von Vintage-Design der Jahrhundertwende, wie den dominierenden strahlend weißen, mit Stuck verzierten Wandpaneelen, mit zeitgenössischem Design, wie den modernen Terrassenmöbeln.
Grün, Weiß, Schwarz und Grau dominieren die neue Terrasse. Die Tische aus schwarzem Chrom und Glas sind eine Sonderanfertigung aus Italien im Design von Pierre-Yves Rochon, dazu dunkelgraue Dedon Rattan-Sofas mit grünen Auflagen. Der in Italien speziell angefertigte, fünf Meter lange Bartresen besteht aus einer schwarzen Granitplatte, die von einer Kombination aus edlem lackiertem Holz und beleuchtbaren Glasbausteinen getragen wird. Er bietet Platz für bis zu acht Personen. Die Tische und Sitzecken werden gesäumt von prachtvollen Buchsbäumchen und Rosmarinsträuchern. Lounge-Klänge und ein Lichtszenario mit wechselnden Farben vollenden das moderne Lounge- Feeling der Terrasse. Dazu serviert die Rive Gauche Bar zum Beispiel ihre berühmten Martini-Cocktails in 13 unterschiedlichen Varianten, die als die Besten in ganz Zürich gelten.

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     Foto: © Baur au Lac  

An den Tischen im offenen Terrassen-Bereich oder in den Sofanischen im überdachten Bereich, dessen Decke Art-Déco-Stuckreliefs mit Blütenmustern zieren, werden ganztags leichte Gerichte angeboten. Die Speisekarte trägt die kreative Handschrift der beiden Baur au Lac Chefköche Olivier Rais (Rive Gauche) und Laurent Eperon (Pavillon).
Die Terrasse steht den Gästen mit 138 Sitzplätzen von Montag bis Sonntag von 12.00 bis 24.00 Uhr zur Verfügung. Lunch wird von 12.00 bis 14.00 Uhr serviert, Abendessen von 18.30 bis 22.00 Uhr.

Die Hotelhalle
Die Hotelhalle im Anschluss an die Eingangshalle des Baur au Lac ist ganztags ein beliebter Treffpunkt mit geschichtlichem Hintergrund: 1892 überzeugte die Deutsche Autorin Bertha von Suttner hier den schwedischen Industriellen Alfred Nobel von der Notwendigkeit des internationalen Friedensnobelpreises.

Die Konferenz- und Banketträume
Das Baur au Lac verfügt über sechs Konferenzräume mit Platz für bis zu 400 Personen. Alle Räume weisen die neuesten technischen Standards auf und sind mit Wireless LAN ausgestattet. Der Salon V/VI hat außerdem direkten Zugang auf eine abgeschirmte Terrasse. Grossartige Designer haben den traditionellen Räumen jüngst ein neues Gesicht verliehen - unübertroffen in Stil und Noblesse.

Komplett neu konzipiert und eingerichtet vom berühmten Pariser Stararchitekten Pierre-Yves Rochon stehen der Salon I und der Salon II für Konferenzen und Bankette zur Verfügung. Die harmonische Korrespondenz zwischen erlesenen Möbeln und hochflorigen Teppichen vermittelt ein grosszügiges Raumgefühl, das an nobler Eleganz nicht nur in Zürich seinesgleichen sucht. Raffinierte Akzente in der Dekoration, warme, natürliche Farben und wertvolle Lithographien von Le Corbusier sowie ein Cheminée d´époque LXVI (marbre gris Saint-Anne) und ein prachtvoller Baccarat-Lüster lassen eine einzigartige, kultivierte und exklusive Atmosphäre entstehen.
Das von Frédéric d´Haufayt neu gestaltete Petit Palais strahlt wahrhaft fürstliche Souveränität aus. Das umfassende Renovationskonzept greift thematisch die grosse Tradition des Ballsaals auf - hier wurde Geschichte geschrieben, Staatsoberhäupter gaben repräsentative Empfänge, rauschende Ballnächte entwickelten sich zu gesellschaftlichen Ereignissen. Die aufwendig rekonstruierte Kassettendecke wurde dem Original aus dem 19. Jahrhundert nachempfunden. Die raffiniert drapierten Vorhänge spiegeln sich in den kristallverspiegelten Wänden, die Empore lädt zum grossen Auftritt und die Kombination mit Salon I und II gestattet Festivitäten für bis zu 400 Personen.
Seit Sommer 2009 verfügt das Baur au Lac auf der vierten Etage über eine Dachterrasse mit grandiosem Blick über Zürichs Dächer und See zum hoteleigenen Park hin, auf der zum Beispiel unter freiem Himmel Cocktailparties für bis zu 20 Personen veranstaltet werden können.

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     Foto: © Baur au Lac  

Das Hotelteam
Insgesamt beschäftigt das Baur au Lac ca. 250 Mitarbeiter aus 28 Nationen. Rund 50 der Mitarbeiter sind bereits seit mehr als zehn Jahren im Baur au Lac tätig, drei von ihnen sind dem Traditionshaus sogar schon seit über 40 Jahren treu verbunden.

Der Fuhrpark
Der Hotel-Pionier Karl Kracht erkannte bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts, dass das Auto als Verkehrsmittel die Pferdekutsche ablösen würde und die Notwendigkeit einer standesgemäßen Unterbringung für die Fahrzeuge der Gäste ebenso wichtig wie der Aufenthalt selber werden würde. 1905 erwarb er eine Werkstatt in der Glärnischstrasse, aus der die heute noch bestehende Garage und Autowerkstatt des Baur au Lac hervorgingen. Seit damals sind die Garage, die Autowerkstatt und die hoteleigenen Limousinen nicht mehr fortzudenken. 2005 wurde der Fuhrpark des Baur au Lac um ein besonderes Highlight erweitert, um die alte Tradition aufleben zu lassen: Ein Rolls Royce Phantom steht den Hotelgästen nun wieder exklusiv zur Verfügung.

Die Weinkellerei „Baur au Lac Wein"
Aus einem alten handgeschriebenen Kellerbuch (Taschenkalender-Format) geht hervor, dass das „Baur au Lac" zu den ersten Häusern zählte, welche auf dem Platz Zürich Bordeaux-Weine angeboten hat (ab 1875). Des Weiteren wurden Weine aus dem Burgund, aus dem Elsass, aus dem Markgräfler Land (Südbaden), aus der Rheinland-Pfalz, aus dem Veltlin sowie aus den verschiedenen Weinbauregionen der Schweiz geführt. Die Weine wurden in Fässern („en vrac") im Hotelkeller gelagert und dann in Flaschen abgefüllt. Aus Platzmangel mussten zusätzliche Kellergewölbe gemietet werden. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts begannen die führenden Weingüter im Bordelais, den Wein auf dem jeweiligen Schlossgut in Flaschen abzufüllen („mis en bouteille au château"). Dies geschah, um Qualität und Echtheit der Bordeaux-Weine sicherzustellen. 1870 hat das „Baur au Lac" zum ersten Mal Weine „über die Gasse" verkauft. 1902 wurde an der Börsenstrasse 27 das Ladengeschäft „Bonne Ménagère" eröffnet, welches auserlesene Weine und Spirituosen feilbot (heute „ShopVin Hotel"). 1972 konnte an der Zurlindenstrasse (bei der Schmiede-Wiedikon) ein neues Kellergebäude samt Büroräumen bezogen werden. Bald wurden auch dort die Platzverhältnisse für das stetig wachsende Weinsortiment zu klein, und man suchte nach einem Ausweg. 1985 hatte die Familie Kracht Bauland in Urdorf gekauft und liess ein hochmodernes Kellereigebäude errichten. Mittels komplexer Bau- und Klimatechnik wurden für den Wein geeignete Lagerungsbedingungen geschaffen, welche sonst nur ein altehrwürdiger Felsenkeller bietet. Der 7,7 Meter hohe Palettenkeller umfasst 1´250 Palettenplätze. Hier liegen nicht weniger als 700´000 Flaschen, in Holzkisten und Kartons verpackt.
Der Raritätenkeller mit seinen langen Regalfluchten befindet sich im dritten Untergeschoss. Er bietet Platz für weitere 120´000 Flaschen. Im vorderen Teil, im sogenannten Tresor, ruhen all die Kostbarkeiten mit den berühmten Namen und legendären Jahrgängen, welche vereinzelt auch auf der Weinkarte des Hotel „Baur au Lac" verzeichnet sind.
Das aktuelle Angebot umfasst über 1´000 Sorten Wein und Spirituosen. Sie stammen von 200 Winzern und Produzenten, denen Baur au Lac Wein in der Schweiz eine attraktive Plattform bietet. Darunter sind Traditionalisten und Erneuerer, Pragmatiker und Visionäre, liebenswürdige Eigenbrötler und versierte Unternehmer. Über 60 Produzenten werden von Baur au Lac Wein exklusiv in der Schweiz und Liechtenstein vertrieben, mehr als 40 Mitarbeiter sind Tag für Tag darum besorgt den Bedürfnissen der Kundschaft gerecht zu werden.
Baur au Lac Wein bietet After-Work-Tastings für Kunden (immer Donnerstags ab 17.30 Uhr ) an. Ohne vorherige Anmeldung können hier von 17.00 bis 19.30 Uhr Weine verkostet werden.

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     Foto: © Baur au Lac  

Serviceleistungen und Einrichtungen im Überblick

Service:
24-Stunden Concierge-Service
IT-Butler
Housekeeping zweimal täglich
Wäsche-, Reinigungs- und Bügelservice im Haus
Schuhreinigungs-Service
Limousinen-Service und eigener Fuhrpark
Hoteleigene Parkgarage mit Tankstellen-Service, Reparaturdienst und Wagenwäsche
Valet Parking

Zimmerausstattung:
Hauseigene Pflegeproduktserie
Frotteebademantel
Zimmersafe
Kostenlose Minibar
Interaktives TV-System mit internationalen Nachrichtensendern
Individuelle Faxnummer
Private CD-Anlage in allen Suiten
Bose Sound System und iPod Docking Station in den Deluxe Suiten
ISDN-Telefon mit mehreren Linien

Business:
Business Center mit kostenlosem Internetzugang, 24 Stunden am Tag geöffnet
Kostenloses Wireless LAN im gesamten Hotel

Fitness & Beauty:
Der Fitness Club des Baur au Lac mit Blick auf den Zürichsee und die Berge befindet sich im Dachgeschoss.
Massagen und Physiotherapie, auf Anfrage auf dem Zimmer
Hauseigener Coiffeur und Beautysalon

Shops:
Zeitungs- und Souvenirgeschäft im Foyer
Baur au Lac Wein: Weinshop mit exquisitem internationalem AngebotBAUR AU LAC
Talstrasse 1
8001 Zürich - Schweiz
Tel. +41 44 220 50 20
Fax +41 44 220 50 44
info@bauraulac.ch
www.bauraulac.ch

Weitere Information
4. Rive Gauche Kitchenparty im Baur au Lac 2013
Baur au Lac - Hotel des Jahres 2012

Quelle ziererCOMMUNICATIONS GmbH

Veröffentlicht am 06.11.2010