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Hotel Tipp


Arlberg Hospiz Hotel, St. Christoph

Die Geschichte

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     Foto: ©   /www.arlberghospiz.at


Das ursprüngliche "Arlberg-Hospiz" und die dazugehörige Kapelle wurden 1386 von Heinrich dem Findelkind aus Kempten erbaut. Heinrich, der auf der Burg Arlen in St. Jakob als Schweinehirte tätig war, konnte nicht mehr tatenlos zusehen, wie zahllose Menschen bei ihrem Weg über den Arlberg in den Schneestürmen und Unwettern erfroren oder verunglückten. Bei einem Besuch von Herzog Leopold III von Österreich am Arlberg erhielt Heinrich im Rahmen einer Audienz 1385 das Stück Land auf der Arlbergpasshöhe. Dort errichtete er 1386 die erste Hospiz-Herberge. Mit der Genehmigung von Papst Bonifaz IX gründete er die Bruderschaft St. Christoph, um die entsprechenden Mittel zu sammeln. Bereits im ersten Winter retteten Heinrich und sein Gehilfe sieben Menschen vor dem sicheren Schneetod.

Seit dieser Zeit hatte das Arlberg-Hospiz in sechs Jahrhunderten eine bewegte Geschichte. Mit dem Bau des Arlberg Eisenbahntunnels (1884) war die Herberge dem Verfall preisgegeben, denn nur noch die Ärmsten, die sich die Eisenbahn nicht leisten konnten, zogen über den Arlberg. Carl Ganahl, Landestatthalter von Vorarlberg und Urgroßvater von Arnold Ganahl, dem späteren Besitzer des Hospiz, erwirkte beim Vorarlberger und Tiroler Landtag, dass das alte Gebäude unter Denkmalschutz gestellt und ein Wächter zu seinem Schutz bestellt wurde.

Schon 1898 sah man die ersten Skifahrer - Zöllner aus Lindau - am Arlberg. Am 3. Januar 1901 wurde dann in den ehrwürdigen Mauern des alten Hospiz der Skiclub Arlberg gegründet. Wackere acht St. Antoner Ski-Pioniere zogen am ersten schönen Tag nach Sylvester 1900/1901 mit den Skiern nach St. Christoph, um den "Club des edlen Vergnügens" aus der Taufe zu heben.

Im Sommer 1955 kaufte Arnold Ganahl, der Großvater von Florian Werner, den alten Gasthof Hospiz und begann mit der Restaurierung. Doch nur zwei Jahre später brannten das Hospiz und die Kirche in der Dreikönigsnacht, vom 6./7. Januar 1957, aufgrund eines Kurzschlusses bis auf die Grundmauern nieder. Arnold Ganahl ließ das Arlberg Hospiz Hotel jedoch wieder aufbauen und zu Weihnachten 1959 wurde es in neuem Glanz wiedereröffnet. Das neue Hospiz - mit dem traditionellen Steildach - war zu dieser Zeit das modernste und schönste Hotel am Arlberg - alle Zimmer hatten Bad, Dusche und WC. Das Hotel war somit Anstoß zum weltweiten Aufstieg des Arlbergs zur Skiregion mit den schönsten und komfortabelsten Hotels und besten Aufstiegshilfen.

Das Arlberg Hospiz Hotel heute
1964 übernahmen Adolf und Gerda Werner, die Tochter von Arnold Ganahl, die Leitung des Hauses. Sohn Florian Werner, leitet das Hotel seit 1997 als Geschäftsführer. Seit seiner Hochzeit im November 2002 mit Daniela Pfefferkorn, Gourmethotel Goldener Berg in Oberlech, führt das Ehepaar beide Hotels gemeinsam.

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     Foto: ©   /www.arlberghospiz.at

Legendär in jeder Hinsicht: Das 5-Sterne Arlberg Hospiz Hotel in St. Christoph liegt direkt gegenüber dem Skilift von St. Christoph und bietet neben 55 individuell gestalteten, gemütlichen Zimmern und 35 großzügigen Suiten (bis zu 200 m²) vor allem familiären Luxus. Die kleinen Gäste werden im „Hospizerl“ Kindergarten ganztätig betreut.
Erholung und Genuss erfahren die Gäste bei Gourmet-Halbpension und im 2000 Quadratmeter großen Hospiz Sport + Spa. Mehr Raum – Mehr Zeit: Nach diesem Motto erstreckt sich das moderne SPA über zwei Etagen. Weite Räume, eine minimalistische Einrichtung, Akt Kunstwerke und ein außergewöhnliches Lichtkonzept sorgen für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Der Gast hat die Wahl zwischen Schwimmbad, Health-Bar, 200 m² Fitness inklusive einen Aerobic- und Yogaraum, Kosmetiksalon, Packungen, Bäderabteilung, Massageräumen, Friseur, großen Saunabereich mit finnischer Sauna, Biosauna, Dampfbad, Kneipp Bach und großem Ruhebereich.

Kulinarische Vielfalt offerieren die drei Restaurants: Die Küche des à la carte Restaurants „Skiclubstube“, in dem 1901 der legendäre Skiclub Arlberg gegründet wurde, ist für ihre Authentizität und Kreativität mit zwei Hauben von Gault Millau ausgezeichnet und bietet feine österreichische Köstlichkeiten sowie internationale Spezialitäten. Das Hotelrestaurant offeriert den Hotelgästen wechselnde Gourmetmenüs und Spezialitäten-Buffets und die benachbarte renommierte Hospiz-Alm, mit seinem aufsehenerregenden Weinkeller mit der größten, privaten Sammlung an Bordeaux Großweinflaschen in Europa, ergänzt das Restaurantangebot.

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     Foto: ©   /www.arlberghospiz.at


Ein Highlight des Arlberg Hospiz Hotel ist der über 600 Jahre alte Bruderschaftskeller, ein großer alter Steinkeller, in dem eine illustre Sammlung großer Bordeaux- (80 %) und Burgunderweine (20 %) lagert. Adi Werner, Hotelier und Weinkenner, führt mit Leidenschaft und fundiertem Wissen Verkostungen im erhabenen Degustierweinkeller durch. Am Anfang der Saison liegen rund 18.000 trinkbereite Flaschen in dem Bruderschaftskeller.

Quelle: Autor:

Veröffentlicht am 24.09.2009





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